Splitboard

Das Splitboard ist der Beweis dafür, dass es so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau wirklich geben kann. Warum? Nun, ganz einfach weil man im Handumdrehen aus einem Board zwei Skier machen kann. Und natürlich umgekehrt. Also ideal beim Gehen, toller Auftrieb, stabile Führung, verlässlich bei Querungen und kein schweres Snowboard mehr am Rücken. Der Unterschied zum Tourenski ist beim Aufstieg tatsächlich nur sehr marginal. Das eröffnet dem boardenden Tourengeher bisher nie angedachte Möglichkeiten bis hin zu mehrtägigen Überschreitungen. Mehrstündige Anstiege? Kein Problem, weil man im Vergleich zu Schneeschuhen und Kurzskiern viel ökonomischer unterwegs ist, sprich Kraft spart.  

Bei so vielen Vorteilen drängt sich die Frage nach dem Haken von Splitboards natürlich auch auf. Nun ja, vieles woran man hängen bleiben könnte, gibt es da nicht. Vielleicht das bisschen Geduld und Fingerspitzengefühl, das man braucht, um aus den beiden Skiern wieder ein Board zu machen. Zur Orientierung: Dank einfacher Spann- und Hebelmechanismen lässt sich das Board im Trockentraining in ca. zwei Minuten zusammenbauen. Und das Fahrverhalten? Da kommt es ganz darauf an. Denn fährt man das Splitboard im Gelände, also dort, wo es zuhause ist, dann spielen diese Bretter ihre ganzen Stärken aus. Auf der Piste könnte man sagen: ja, ein guter Kompromiss.
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