Weitwandern:
Der lange Weg ist das Ziel!

wandern in Österreich | © Sport 2000

Übersicht

Veröffentlicht am 17.09.2021, Lesedauer: 11 Minuten

Weitwandern, Fernwandern, Pilgern, Trekking – so unterschiedlich die Begriffe für das Zurücklegen von weiten Strecken zu Fuß sind, so vielseitig sind auch die unzähligen Weit-, Höhen- und Fernwanderwege Europas.

Während die einen auf der Suche nach Stille und Ruhe sind und danach trachten, ihre Akkus Schritt für Schritt wieder aufzuladen, suchen die anderen „im Vorbeigehen“ Lösungen für Lebensprobleme. Manche möchten ganz einfach Zeit mit Freunden oder Familie in der freien Natur verbringen – also unter dem Motto „back to the roots“ näher zusammenrücken. Und wieder ganz andere triggert die sportliche Challenge am Überqueren von Gebirgen, am Durchqueren von Ländern oder gar von halben Kontinenten.

wandern in Österreich | © Sport 2000

 

Meditatives Wandern – auf dem Weg zu sich selbst
Ein Ziel, das immer mehr (Weit-)Wanderer vor ihrem inneren Auge haben, ist es, beim Wandern zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden. Statt um sportliche Höchstleistungen, überwundene Höhenmeter und zurückgelegte Kilometer geht es um „Seelenfrieden to go”. Dazu gehört neben dem klassischen Pilgern auf Jakobsweg & Co das meditative Wandern. Grundgedanke dabei ist, dass die Seele mitwandert und dass durch eine bewusste Annäherung an die Natur das Loslassen von Alltagsstress und Hektik möglich wird.

Geh los! Lass los!
Die Herangehensweisen sind unterschiedlich: So kann beispielsweise am Anfang einer meditativen Wanderung ein Innehalten, ein Durchatmen und ein aufmerksames Wahrnehmen von Geräuschen und Gerüchen stehen. Erst dann geht man los, im eigenen Rhythmus. Das Schöne daran: Man sieht, hört und spürt die Natur, aber auch den eigenen Körper viel intensiver als sonst. Ein Tipp: Zwischendurch innehalten und kleine Meditationsübungen machen – zum Beispiel leichte Yoga- oder Tai-Chi-Übungen. So haben Körper, Geist und Seele die Chance, wieder in Einklang zu kommen. Und ganz egal, ob alleine oder in der Gruppe, ob eine Stunde oder eine Woche: Ziel des meditativen Wanderns ist einzig und allein das bewusste Erkennen des eigenen, ursprünglichen Rhythmus in der Natur.

wandern im Herbst in Österreich | © Sport 2000

Kleines Lexikon der weiten Wanderungen

  • Weit | wan | dern, das (Substantiv, Neutrum) Das Wandern auf einem längeren Weg, der einheitlich markiert und beschildert ist, für den es Info und Wanderkarten gibt. Weitwandern ist oft sehr gut organisiert: Man übernachtet auf Hütten, in Gasthäusern und Hotels. Oft sind in Packages die autofreie Anreise, das Shuttleservice oder der Gepäck-Transfer inkludiert. Beim Weitwandern unterscheidet man:

  1.  Mehr | ta | ges | wan | de | rung, die (Substantiv, feminin) Umfasst mind. 2 und max. 5 Tagesetappen

  2. Weit | wan | der | weg, der (Substantiv, maskulin) Umfasst zwischen 6 und 30 Tagesetappen und ist wg. seiner Länge etwas anspruchsvoller; ist laut Wegehandbuch der Alpenvereine über 300 km lang und verläuft durch mindestens drei Bundesländer

  3. Fern | wan | der | weg, der (Substantiv, maskulin) Die Königsdisziplin des Weitwanderns – umfasst mindestens 30 Tagesetappen, also mehrere hundert Kilometer; ist laut Wegehandbuch der Alpenvereine über 500 km lang und führt durch mindestens drei Staaten

(dazu unterschiedliche Kennzeichnung von Weit- und Fernwanderwegen – siehe hier)

  • Trek | king, das (Substantiv, Neutrum) Heißt übersetzt so viel wie „ein anstrengender Marsch“, der zu Fuß, mit dem Kanu oder dem Fahrrad – Hauptsache mit Muskelkraft – zurückgelegt wird. Während man beim Weitwandern in der Nacht ein Dach über dem Kopf hat, schläft man beim Trekking im Zelt oder unter freiem Himmel. Trekking bedeutet auch, sich abseits von Straßen und Wegen zu bewegen – oft in wenig besiedelten Gebieten. Sprich: Eine Trekkingtour ist quasi die Vorstufe zur Expedition – und das braucht Vorbereitung.

Grundsätzlich gilt: Alles geht!
Sonic 3 Confidence ist ein strukturierter Trainingsschuh für alle, die etwas mehr Stabilität benötigen – für uns ein idealer Schuh für Trainingseinheiten, der dir ein Gefühl von Leichtigkeit vermittelt. Er ist vollgepackt mit Funktionen, die dir zusätzliche Sicherheit auf der Straße geben. Die Optivibe Dämpfung absorbiert Vibrationen beim Aufkommen und sorgt somit für ein ermüdungsloses Laufen. Wir empfehlen dir diesen spritzigen Schuh auch für alle Aktivitäten im Fitnesscenter, da er superleicht ist und mit seiner griffigen Sohle ausreichend Halt bietet.“

Weit-Wander-Wissen im WWW
Du planst eine Weitwanderung? Auf der Seite weitwanderwege.com findest du alles Wissenswerte rund um die schönsten Weitwanderwege Europas: gestaffelt nach Anzahl der Tagesetappen oder aber nach Wander-Typ: 2-Tages-Tour für Einsteiger? Oder 5-Tages-Tour zum Abschalten? Du kannst deine Wanderung aber auch danach aussuchen, ob du lieber in Österreich, Deutschland, Italien, Südtirol, Slowenien, der Schweiz oder in Ungarn unterwegs sein möchtest.

Berglandschaft in Österreich | © Sport 2000

Drei Weitwanderwege – drei Styles

Weitwanderwege gibt es also wie Sand am Meer – und manche führen sogar dorthin … Wir haben hier für euch drei verschiedene Touren-Vorschläge ausgesucht – jeder mit seinem eigenen Style.

Touren-Tipp 1: Der Karwendel-Höhenweg – der Anspruchsvolle

Hard Facts

  • Dauer: 6 Etappen
  • Länge: 63 km
  • Höhenmeter im Aufstieg: 3.400
  • Höhenmete im Abstieg: 3.600
  • Start – Ziel: Reith bei Seefeld – Scharnitz (Tirol, A)
  • Schwierigkeit: anspruchsvoll, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich
  • Charakter: einsame Traum-Tour für Könner
  • Info: karwendel-hoehenweg.at/
wandern mit Stöcken in Österreich | © Sport 2000 Hier kann ein Beschreibungstext zum Bild stehen.

Der Karwendel-Höhenweg ist ein Stein gewordener Traum für erfahrene Bergwanderer und sportlich ambitionierte Alpinisten. Immerhin gilt es, auf den insgesamt sechs Tagesetappen, die durch das südliche Tiroler Karwendelgebirge führen, 63 Kilometer Wegstrecke und 3.400 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen. Dafür ist nicht nur eine ordentliche Portion Kondition, sondern auch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit auf schwarzen Passagen gefragt.

Die beste Zeit für die Begehung des Weges zwischen Reith bei Seefeld und Scharnitz ist von Mitte Juni bis September. Stabile Wetterperioden im Spätsommer sorgen für eine exzellente Fernsicht.

Für die anspruchsvollen Passagen werden die Wanderer auf dieser Tour, die von den Tallagen bis in die Gipfelregionen führt, mit abwechslungsreichen Aus- und Anblicken belohnt – von der Einsamkeit der Bergwildnis in den Natur- und Landschaftsschutzgebieten des Alpenparks Karwendel bis zum geschäftigen Treiben unten im Inntal. Vom Startpunkt am Seefelder Plateau führt der Weitwanderweg durch Wald und Almflächen ins Hochgebirge, wo man etwa Gämsen & Co begegnet.

Übernachtet wird auf dieser Mehrtageswanderung auf fünf Alpenvereins-Hütten, auf denen Gemütlichkeit und regionale Kulinarik großgeschrieben werden: Nördlinger Hütte, Solsteinhaus, Pfeishütte, Bettelwurfhütte und Hallerangerhaus sind die Stützpunkte. Falls das Wetter einmal nicht mitspielen sollte oder die Zeit für die ganze Runde fehlt, kann der Karwendel-Höhenweg auch in mehreren Anläufen bewältigt werden, da von jeder Hütte der Abstieg ins Tal angetreten werden kann. Außerdem kann der Weg in beiden Richtungen begangen werden.

Besonders ambitionierte Weitwanderer nehmen am Wegesrand einige lohnenswerte Gipfel, wie beispielsweise die Kleine Stempeljochspitze von der Pfeishütte aus, mit. Wer's lieber gemütlicher angehen möchte, kann mit Hilfe der beiden angrenzenden Bergbahnen die erste bzw. die dritte Etappe deutlich verkürzen. Apropos: Sowohl der Startpunkt am Seefelder Plateau als auch der Endpunkt in Scharnitz sind sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Equipment, wenn du mal länger unterwegs bist…

Neben der wohldurchdachten Wahl der Tour solltest du auch bei der Wahl deiner Wanderbekleidung Sorgfalt walten lassen. Wir haben hier einige Ausrüstungs-Tipps für dich, wenn du dich mal für längere Zeit auf den Weg machst:

Hanwag Banks GTX Wanderschuh | © Hanwag

Ohne Zweifel sind Wanderschuhe das wichtigste „Kleidungsstück“ des Weitwanderers. Ein treuer, komfortabler Begleiter auf vielen Kilometern von Hütte zu Hütte ist der Hanwag Banks GTX (UVP: € 219,99).

Equipment-Highlights:

  • Obermaterial: Nubukleder
  • Futter: GORE-TEX
  • Gewicht: 1.250 g
  • etwas größerer Vorfußbereich für noch besseren Gehkomfort
  • verstärkter PU-Schaumkeil für weichere Dämpfung und Abrollbewegung
  • Sohle: Vibram® Endurance Pro
  • Schnitt: Mid
Deuter Guide 34+ Rucksack | © Deuter

Für eine mehrtägige Wanderung von Hütte zu Hütte ist die goldene Mitte in Sachen Rucksack genau richtig – also ein Fassungsvermögen von 30 bis 39 Liter. Mit seinen 34 Litern ist der Deuter Guide 34+ (UVP: € 184,99) groß genug, um alles aufzunehmen, was man für ein paar Tage braucht – und trotzdem kompakt genug, um nicht zu stören.

Equipment-Highlights:

  • Gewicht: 1330 g
  • Volumen: 34 l
  • Gewichtsreduktion durch abnehmbare Hüftflossen, Helmhalterung und V-Frame-Innenrahmen
  • Alpine-Back-System zum Transport mittelschwerer und schwerer Lasten bis in hochalpine Regionen
  • ergonomische Schulterträger in S-Form: für ausgezeichnete Lastverteilung, scheuert nicht am Hals oder den Armen
  • Maße: 66 x 28 x 24 cm
Leki Micro Vario Carbon Wanderstöcke | © Leki

Weite Strecken über Stock und Stein mit einer Last auf dem Rücken zurückzulegen, das braucht viel Kraft. Gut, dass man da als Unterstützung auf Stöcke zurückgreifen kann! Der mit vielen Details ausgestattete Leki Micro Vario Carbon (UVP: € 179,95) sorgt bergauf und bergab für die perfekte Balance.

Equipment-Highlights:

  • Segmente: 5-teilig
  • Rohrmaterial: 100 % Carbon (Pure)
  • Verstellsystem: Speed Lock 2
  • Verstellbereich: 110–130 cm
  • Gewicht: 240 g / Stück
  • Packmaß: 40 cm
High Colorado Aerolite Square 2 Schlafsack | © Sport 2000

Auch wenn „normalerweise” fürs Übernachten auf Hütten ein dünner Hüttenschlafsack ausreichend ist, so muss man heuer auf den Hütten seinen eigenen Schlafsack dabei haben. Ideal dafür ist ein leichter Sommerschlafsack wie der High Colorado Aerolite Square II (UVP: 49,99).

Equipment-Highlights:

  • Material: 70D/210T Min Diam.Ribstop Nylon
  • Temperaturbereich: comfort + 16,6° C, limit + 13,5° C, extreme + 2,2° C
  • Gewicht: 800 g
  • Packmaß: 14 x 23 cm 
  • Länge: 215 cm 
  • Schulterbreite: 80 cm 
  • Fußraum: 50 cm

Touren-Tipp 2: Die Alpenüberquerung am E 5 – der Klassiker

Hard Facts

  • Dauer: 6–8 Etappen
  • Länge: 80,8 km (bei 6 Etappen)
  • Höhenmeter im Aufstieg: 5.045
  • Höhenmeter im Abstieg: 6.470
  • Schwierigkeit: mittel auf gesicherten Wegen und Pfaden
  • Charakter: stark frequentierter Klassiker
  • Start – Ziel: Oberstdorf (D) – Vernagt bzw. Meran (IT)
  • Info: www.weitwanderwege.com/die-alpenueberquerung-am-e5/

Eigentlich verbindet der E 5 im Netz der Europäischen Fernwanderwege auf über 3.000 Kilometern das Kap Pointe du Raz in der französischen Bretagne mit der norditalienischen Stadt Verona. Wenn Wanderer mit glänzenden Augen von einer Alpenüberquerung sprechen, haben sie meistens das Herzstück des E 5 im Sinn. Genauer gesagt die 6- bis 8-Tages-Tour vom deutschen Oberstdorf durchs österreichische Tirol bis nach Vernagt bzw. Meran in Südtirol, den Klassiker der Alpenüberquerungen. Dazwischen liegen in der Variante bis Vernagt über 5.000 Höhenmeter im Aufstieg und über 80 Kilometer Weg in den Allgäuer, den Lechtaler und den Ötztaler Alpen. Seit einigen Jahren zählt dieser Abschnitt des E 5, der durch drei Länder, sechs Täler und über zahlreiche Berggipfel führt, zu den beliebtesten Touren Europas.

Die beste Zeit für die Alpenüberquerung am E 5 ist von Anfang Juni bis Mitte September. Da sich der Weg in dieser Zeit allerdings einer sehr großen Beliebtheit erfreut, empfiehlt sich eine vorausschauende Planung und vor allem auch die rechtzeitige Reservierung der einzelnen Unterkünfte.

Die Strecke vom südlichsten Eck Deutschlands bis nach Italien ist zwar ein wahrer Augenschmaus, aber auf keinen Fall ein Weg für gemütliche Almbummler. Denn bei einer täglichen Gehzeit zwischen fünf und neun Stunden auf zum Teil anspruchsvollen Wegen sind geübte und vor allem konditionsstarke Bergsteiger gefragt. Außerdem ein starker Kopf, um auch dann weiterzugehen, wenn gefühlt nichts mehr geht. Je nach Variante endet die Tour nach 6 Tagen in Vernagt oder nach 8 Tagen in Meran.

Am E 5 gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten – von rustikalen Almhütten bis zu komfortablen Hotels. Hütten, die am Weg liegen, sind etwa die Kemptner Hütte (1.844 Meter), die Memminger Hütte (2.242 Meter), die Larcher Alm (1.814 Meter), die Braunschweiger Hütte (2.758 Meter) oder die Martin-Busch-Hütte (2.501 m). Denk bitte immer daran, die Quartiere unbedingt im Voraus zu reservieren!

Da man am E 5 nicht nur am Berg unterwegs ist, sondern auch durch Täler wandert, hat man immer wieder die Gelegenheit, seinen Proviant aufzufüllen. Transfers mit Bus, Taxi oder Seilbahn erleichtern die Überquerung auf weniger reizvollen Abschnitten. Oberstdorf erreicht man gut mit dem Zug oder dem Auto, das man auf einem der Langzeitparkplätze abstellen kann (für 6 Tage circa € 30,–). Einige Anbieter organisieren den Rücktransfer von Vernagt oder Meran nach Oberstdorf für kleinere Gruppen oder Einzelpersonen.

in der Sommersaison 2021

  1. Besuche Hütten in gesundem Zustand!
  2. Bitte halte dich an die vorgegebenen Maßnahmen & achte auf deine Mitmenschen
  3. Reserviere deinen Übernachtungsplatz – ohne Reservierung kein Schlafplatz!
  4. Nächtigung nur mit eigenem Schlafsack und Polsterbezug (leichter Daunen- oder Sommerschlafsack – Hüttenschlafsäcke alleine nicht ausreichend)!

Touren-Tipp 3: Der Salzburger Almenweg – der Flexible

Hard Facts

  • Dauer: 31 Etappen
  • Länge: 350 km
  • Höhenmeter gesamt: 22.000 +
  • Schwierigkeit: je nach Etappe leicht bis mittel
  • Charakter: abwechslungsreicher Weg für Genießer
  • Start – Ziel: Pfarrwerfen, Salzburg (A)
  • Info: www.salzburger-almenweg.at

Nicht umsonst gilt der Salzburger Almenweg als einer der schönsten und beliebtesten Weitwanderwege Österreichs – und dabei als einer der abwechslungsreichsten und flexibelsten! Auf exakt 31 Etappen und einer Länge von 350 Kilometern führt er von Alm zu Alm durch den Salzburger Pongau. Sein Vorteil: Beliebig viele Etappen lassen sich flexibel aneinanderreihen – zu Ein- oder Zwei-Tages-Touren fürs Wochenende, zu Mehrtages-Wanderungen für den Urlaub oder eben auch zu einem ganzen Wander-Monat. Dabei steht im Zeichen des blauen Enzians der Genuss im Mittelpunkt: herrliche Aussichten, sanfte Almmatten, idyllisch gelegene Seen und dazwischen 120 urige Almhütten, die zur Einkehr und zum Übernachten einladen. Einsteigen kann man auf diese Weitwanderung aus allen 25 Orten des Pongaus – und natürlich auch wieder aussteigen.

Die beste Zeit für Touren auf dem Salzburger Almenweg, der zu 90 Prozent auf über 1.000 Meter Seehöhe verläuft, ist von Mai bis Oktober. Vor allem im Herbst solltest du dich vorher erkundigen, welche Hütten noch geöffnet haben.

Zwischen 90 Minuten und knapp neun Stunden betragen die täglichen Gehzeiten. Ausreichend Zeit also für alle versierten Berggeher zum Schauen und Genießen, um sich in einem der schönen Bergseen abzukühlen oder um ausgiebige Pausen einzulegen. Viele Etappen des Salzburger Almenwegs eignen sich für Einsteiger und Familien. Es hängt vom Alter und von der Kondition der Kinder ab, welche Abschnitte „angegangen“ werden. Für Anfänger besonders geeignet ist die 2. Etappe „Der hochkönigliche Panoramablick“. Hier kannst du die Wanderung an mehreren Stellen abbrechen und mit dem Wanderbus zum Ausgangspunkt zurückfahren. Ebenso familienfreundlich sind die Etappen 16–19.

Einsteigen kann man auf diese Weitwanderung aus allen 25 Orten des Pongaus. Je nach persönlicher Kondition und Bergerfahrung wählt man seine Passage aus drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Ein Tipp für Familien – die actiongeladene Erlebniswelt am Grafenberg in Wagrain: Über 30 Abenteuerstationen versprechen Spaß für viele Stunden. Und zwar für Groß und Klein …

Bestens ausgerüstet, damit geht’s easy...

Unkompliziert und leichtfüßig – so sollten Wanderungen im Idealfall ablaufen. Damit auch bei kürzeren Berg-Trips alles glattgeht, haben wir hier für dich ein paar Empfehlungen für’s passende Equipment zusammengestellt:

Fjällräven Abisko Midsummer Trekkinghose | © Fjällräven

Sommer, Sonne und eine Wanderung im Gebirge – da kommt die luftig-leichte Fjällräven Abisko Midsummer Trekkinghose (UVP: € 189,95) wie gerufen. 

Equipment-Highlights:

  • Material: Bio-Baumwolle und recyceltes Polyester
  • Benefit: G-1000 Air Stretch 
  • Eigenschaften: atmungsaktiv und schnell trocknend
  • Zusatzfeature: seitliche Belüftungsreißverschlüsse
Primus Klunken Vacuum Isolierflasche | © Primus

Wir alle wissen: Trinken ist bei sportlichen Aktivitäten extrem wichtig. Aber gleich nochmal viel besser schmeckt das Getränk, wenn man es aus einer so schönen Flasche wie der Primus Klunken Vacuum Isolierflasche 0,5 l (UVP: € 34,95) genießt.

Equipment-Highlights:

  • Konstruktion: doppelwandige Isolierflasche 
  • Material: Edelstahl
  • Eigenschaften: vakuumisoliert, große Öffnung, lebensmittelecht, geruchs- und geschmacksneutral
  • Ausstattung: Korkverschluss mit Gurtband verschließt die Flasche auslaufsicher
Allround-Wanderschuh Meindl Litepeak GTX | © Meindl

„Ein Schuh für alle Fälle“ ist der mittelhohe Allround-Wanderschuh Meindl Litepeak GTX  (UVP: € 249,90).

Equipment-Highlights:

  • Obermaterial: Veloursleder/Mesh 
  • Futter: Gore-Tex 
  • Gewicht: 1.200 g 
  • Herstellung: made in Europe
  • Variofix® -Schnürsystem mit perfekter Anpassung im Fersenbereich
  • Sohle: Meindl Multigrip® 3 Alpin Light von Vibram®
  • Verstärkungen im Zehen-, Knöchel- und Fersenbereich für noch mehr Stabilität und Schutz
Löffler Bergjacke | © Löffler

Gerade in den Bergen kann das Wetter von einer Sekunde auf die andere  umschlagen. Darum immer mit im Gepäck: Ein Jacke, die vor Wind und Wetter schützt. Wie zum Beispiel die Löffler Hooded Light (UVP: € 149,99).

Equipment-Highlights:

  • Material-Mix mit wasserdichtem WPM-Pocket-Material an Front & Kapuze
  • winddicht
  • leicht
  • elastisch
  • schnell trocknend
  • atmungsaktiv
  • angeschnittene Kapuze
  • minimales Packmaß
  • elastischer Bund mit integrierten Reflektorbändern
Fjällräven BERGTAGEN 30  | © Fjällräven

30 Liter Volumen, 1.040 Gramm Gewicht – das sind Fakten, die für sich sprechen. Oder besser gesagt für den Fjällräven BERGTAGEN 30 (UVP: € 179,95).

Equipment-Highlights:

  • Gewicht: 1.040 g
  • Volumen: 30 l 
  • aus Fjällrävens wasserdichtem und extrem strapazierfähigem Bergshell-Material mit 100 % recyceltem Nylon
  • abnehmbarer Hüftgurt
  • verstellbarer Deckel mit Reißverschlusstasche
  • Befestigungsmöglichkeiten für Eispickel, Skier und andere Ausrüstung
  • Maße: 55 x 26 x 22 cm

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