So läuft's auch im Winter perfekt!

Übersicht

Veröffentlicht am 21.02.2020, Lesedauer: 3 Minuten

Als passionierter Läufer willst du dir auch von Schneeregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt den Spaß nicht vermiesen lassen. Klar, der innere Schweinehund wird da schon mal kräftig aufbegehren. Aber dem sei gesagt: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur die falsche Bekleidung. Eine gute, alte Weisheit, zu der wir dir nachfolgend noch ein paar gute Tipps mit auf den Weg geben!

Spätestens seit die Hersteller funktionaler Sportbekleidung vermehrt ein Augenmerk auf wintertaugliche Ausrüstung legen, hat das Wetter als Ausrede ausgedient. Wichtigste Grundregel dabei: Die Laufbekleidung muss zu den vorherrschenden Temperaturen, aber auch zu deinem persönlichen Temperaturempfinden passen. Packst du dich zu dick ein, riskierst du übermäßiges Schwitzen und sogar einen Hitzestau. In zu dünner Bekleidung läufst du in der Regel zu schnell. Das steigert den Windchill-Effekt und fördert Unterkühlung – nicht gerade das, was man unter Spaß am Laufen versteht. Am besten wählst du deine Bekleidung so, dass du in den ersten Trainingsminuten noch ein wenig fröstelst.

 

Heißer Tipp: Zwiebelprinzip
Auch und gerade beim Laufen im Winter ist der funktionale Lagen-Look ein absolutes Muss. Das hat Lage für Lage gute Gründe:

liegt direkt auf der Haut und hat die Funktion, trocken zu bleiben. Entscheidend ist, dass die Schweißnässe nicht auf der Haut verdunstet, denn dann würdest du auskühlen. 

dient der Wärmeregulierung: Hier kommt ein wärmendes Kleidungsstück, etwa eine Fleecejacke oder ein spezielles Winterlauftrikot, zum Einsatz. Wie dick die zweite Lage sein sollte, hängt von der Temperatur ab. Je dicker die Schicht, desto stärker isoliert sie. 

soll gegen Wind und Nässe schützen. Die entsprechenden Westen oder Jacken verfügen daher über wind- und wasserdichten Membranen.

 

Je nach deinem individuellen Temperaturempfinden nimmst du alle drei oder nur zwei Lagen. Außerdem kannst du dank der Schichten das Klima unterwegs noch regulieren, indem du einfach eine Lage auszieht oder in der Auslaufphase wieder ergänzt. Mindestens genauso wichtig ist aber die Passform. Viele Läufer tragen zu weite Bekleidung. Dadurch befindet sich zwischen den verschiedenen Lagen zu viel Luft, die auskühlt. Und damit wird der Körper nie warm, Verkühlungen und Krankheiten sind vorprogrammiert.

Was dir richtig Beine macht
Bei der Wahl der winterlichen Laufhose oder Lauftight empfehlen sich ähnlich wie bei Hybridjacken Modelle mit winddichter, wasserabweisender und teilweise auch isolierender Front, während in den Kniekehlen besonders atmungsaktive Materialien zum Einsatz kommen. Dank Softshellmaterialien oder Thermofutter findest du für dein persönliches Temperaturempfinden garantiert die perfekte Hose. Und wenn es wettertechnisch draußen so richtig ungemütlich wird, kannst du auch auf Wetterschutz- und Thermoshorts mit Kunstfaserfüllung zurückgreifen. Die kannst du bei Bedarf als extra Lage über die gewohnte Lauftight ziehen.

Auf winterlichen Sohlen
Egal ob Gelegenheitsläufer, Einsteiger oder Routinier: Im Winter brauchst du spezielles Schuhwerk mit entsprechendem Profil, damit du auf nassem und rutschigem Untergrund den nötigen Grip behältst. Sollte es ins anspruchsvollere Gelände gehen, darf das Profil ruhig noch etwas bissiger sein. Robuste Konstruktion, eine deinem Kälteempfinden und den Strecken angepasste Isolierung und Gore-Tex® als zuverlässiger Schutz vor Regen, Schnee und Nässe sollten es schon sein. Zusammengefasst solltest du bei Winter-Laufschuhen auf eine höhere Dämpfung, hohen Nässeschutz bei zugleich großer Atmungsaktivität und eine hohe Griffigkeit der Außensohle achten. Die Running-Profis von SPORT 2000 helfen dir gern dabei, genaus das richtige Modell für dich zu finden. Zusätzlich kannst du die Schuhe im Winter auch mit Schneeketten oder Spikes ausrüsten, damit du auf Schnee und Eis noch besseren Halt hast. Manche Hersteller bieten dafür sogar Laufschuhe mit integrierten dynamischen Stahlspikes an.

 

Kopf, Hals und Hände warmhalten
Mindestens ein Stirnband sollte dein ständiger Begleiter auf winterlichen Laufrunden sein. Alternativ gibt es auch funktionelle Mützen für sämtliche Temperaturbereiche. Besonders die leichten Modelle finden als Backup in jeder Jackentasche locker Platz. Immer beliebter werden auch die so genannten Buffs, die bei frostigen Temperaturen den Hals wärmen und gegebenenfalls auch als zusätzliche Wärmeschicht über den Kopf gezogen werden können. Und schließlich gehören auch noch Laufhandschuhe zu deiner winterlichen Standardausrüstung.

Sehen und gesehen werden!
Dunkelheit, Schneetreiben, Nieselregen und Nebel – nicht gerade die idealen Sichtverhältnisse, wenn du im Winter als Läufer unterwegs bist. Umso wichtiger ist es daher, dafür zu sorgen, dass du gut sichtbar und somit sicher unterwegs bist. Eine Stirnlampe sollte daher genauso selbstverständlich sein wie reflektierende, helle Laufbekleidung bzw. zusätzliche Reflektorbänder oder -westen.

Mit dem richtigen Outfit kannst du deine Lauf-Leidenschaft auch im Winter nach Herzenslust ausleben. Alles, was du dazu brauchst, ist deine Motivation und die fachkundige Beratung bei deinem SPORT 2000 Partner. Die wissen nämlich ganz genau, wie es für dich und deine Ziele im Winter optimal läuft!

 

Bleib auf dem Laufenden.

Alle sportlichen Trends und Aktionen im Blick zu haben, ist dein Ziel? Dann melde dich jetzt für unseren Newsletter an.

ZUM NEWSLETTER ANMELDEN