Running Schuhe

Übersicht

Schuhtechnisch auf dem Laufenden!

Egal ob Neueinsteiger oder Routinier – geeignetes Schuhwerk ist die halbe Miete, wenn beim Training oder Wettkampf der Spaß nicht auf der Strecke bleiben soll. Profis wissen das längst. Für Anfänger lohnt sich ein kleiner Überblick, mit welchen Laufschuhtypen es wo am besten läuft.

Außerdem: Als echter Läufer hat man immer mehrere Schuhe. Neben dem normalen Trainingsschuh noch Wettkampfschuhe, Winterlaufschuhe, vielleicht sogar Barfußlaufschuhe oder auch eigene Trailrunning-Schuhe. Und dann ist da auch noch der eigene Fuß, der ein höchst individuelles und komplexes Wunderwerk ist, das uns in perfektem Zusammenspiel von Knochen, Muskeln, Sehnen und Nerven im Lauf(!) unseres Lebens rund dreimal um die Welt trägt – ohne den Laufsport an sich einzurechnen! Kein Wunder, dass die Profis von SPORT 2000 Partner die kompetente, persönliche Beratung bei der Laufschuh-Auswahl so wichtig nehmen und bei der Laufbandanalyse nicht nur auf das Fuß-Aufsetzverhalten, sondern auf den gesamten Bewegungsablauf achten. Schließlich ist dein Laufstil genauso individuell wie du selbst.

Kategorisierung erleichtert die Vorauswahl

Die grobe Einteilung unterscheidet vier Laufschuh-Typen – je nachdem für welches Gelände bzw. für welche lauftechnischen Anforderungen sie geeignet sind: den Neutral-Schuh, den Stabil-Schuh, den Trail-Schuh und den Wettkampf-Schuh. Teilweise gibt also schon die Bezeichnung vor, wofür die Laufschuhe geeignet sind. Was sie auszeichnet bzw. unterscheidet, das haben wir hier für dich zusammengestellt:

Der Neutral-Runner

Vor allem für Läufer mit normalem Körpergewicht, die keine Überpronationsstütze brauchen, der Typ der Wahl. Er bietet sehr gute dämpfende Eigenschaften beispielsweise durch Gel™-Dämpfungssysteme, die die beim Laufen entstehenden Aufprall-, Scher- und Abdruckkräfte im Vor- und Rückfußbereich mildern. Ergänzt wird dies durch eine gleichzeitig dämpfende und stabilisierendes Mittelsohlenkonstruktion. Damit eignet sich der Neutral-Laufschuh perfekt für unterschiedliche Untergründe – von Asphalt über Waldwege bis hin zur Tartanbahn. Beim Obermaterial kommt meist atmungsaktives Mesh-Material zum Einsatz für Tragekomfort, stramme Passform und individuelle Anpassung an das Laufverhalten. Eine moderate Sprengung erleichtert das Abrollen.

Zum Beispiel der Asics GEL-NIMBUS™ 21, ein Langstrecken-Profi, der dank einer Reihe von Performance-Technologiekomponenten maximale Dämpfung und Abfederung bietet. Er ist die ideale Wahl für alle, die den ultimativen Schub nach vorne suchen und die Energie für einen Lauf ohne Grenzen spüren wollen.Der Einsatz von SpEVA 45-Schaum absorbiert nicht nur Stöße, sondern verbessert auch die Haltbarkeit und die Rückpralleigenschaften. Und eine komplett neue Außensohle für vollen lateralen Kontakt sorgt für ein ruhigeres, stabileres Laufgefühl, vom Aufsetzen der Ferse bis zum Abstoß über die Zehen.

Asics GEL-NIMBUS™ 21

 

Der Stabil-Runner

Seinem Namen entsprechend bietet dieser Typ dank Pronationsstütze im Mittelfußbereich deutlich mehr Stabilität – ideal also für Läufer mit Überpronation oder Supination. Der Schaft ist etwas steifer ausgelegt und gibt dem Fuß dadurch besseren Halt und Führung. Der Stabil-Laufschuh verfügt über eine Konstruktion mit starken Stützen und ausgeprägterer Dämpfung und verhindert dadurch das durch Fußfehlstellungen verursachte Abknicken des Sprunggelenks nach innen. Die mittlere bis starke Sprengung soll ein möglichst komfortables Laufen unterstützen. Dass die höhere Stabilität nicht auf Kosten der Leichtigkeit geht, beweisen viele Hersteller mit innovativen Stützsystemen. Auch dieser Laufschuh eignet sich für fast jeden Untergrund.

Zum Beispiel der Brooks Adrenaline 19, der softe Dämpfung mit branchenweit führendem Support vereint. Die innovativen GuideRails beziehen die Knie als den bei Läufern verletzungsanfälligsten Körperteil mit ein. Sie ermöglichen komfortable Bewegungsabläufe im Knie, indem sie übermäßige Bewegungen verhindern. Dank dem Zusammenwirken von BioMoGo DNA und DNA LOFT erhalten die Füße genau das richtige Maß an ausgewogener, softer Dämpfung. 3D Fit Print und technisches Mesh geben dem Adrenaline 19 Struktur und bewährten Sitz in modernisierter Passform.

Brooks Adrenaline 19

 

Der Trail-Runner

Dieser Typ ist im Gelände zuhause und so richtig in seinem Element, wenn es über Stock und Stein, Wurzeln, Bäche und Waldwege geht. Aufgrund des hier ohnehin schon weicheren Bodens werden Dämpfungssysteme eher vernachlässigt – zugunsten von Zehenverstärkungen, deutlich Grip-orientierteren Sohlen und wasserabweisenden, atmungsaktiven Materialien. Ein robuster, markanter Look ist dem Trail-Runner ebenso eigen wie Quicklace- oder ähnliche Schnürsysteme, die ein Hängenbleiben mit den Schnürsenkeln im unwegsamen Gelände verhindern sollen. Läufer mit Normalfuß oder Überpronation finden im Trail-Runner den idealen Schuh, der Wert auf maximalen Grip im Gelände und direkten Kontakt zum Untergrund legt.

Der Wettkampf-Runner

Speed. Das ist das Einzige, was für diesen Typ zählt. Dementsprechend ist der Wettkampf-Runner nur auf minimales Gewicht und maximale Leistung fokussiert. Er muss nicht robust sein, er braucht auch deutlich weniger Dämpfung oder Stützen, die Sprengung beträgt lediglich rund 4 mm. Alles, um den Läufer zu seiner Bestzeit zu pushen. Der sollte allerdings eine kräftige Fußmuskulatur besitzen und Normalgewicht haben. Ist der Wettkampf-Laufschuh also nur für Top-Athleten geeignet? Nicht nur, denn auch gut trainierten Hobby-Läufern erweisen die Leichtgewichte gute Dienste. Die Betonung liegt hier aber auf „gut trainiert“. Denn was der Wettkampf-Laufschuh an Führung und Dämpfung vermissen lässt, müssen Muskel und Fußgewölbe wettmachen. Es braucht also schon einen sauberen Laufstil, um diesen Schuh tatäschlich laufen zu können!

Eines gilt aber für alle Typen: Klar ist die Passform und die Eignung für das gewählte Gelände vorrangig. Aber mindestens genauso wichtig ist das Design. Denn was nützt der beste Schuh, wenn man ihn optisch furchtbar findet? Den wird man nie gerne tragen geschweige denn gerne damit laufen. Fazit: Es darf und soll auch was fürs Auge sein!

Laufschuhe besser verstehen:

bezeichnet das Einknicken des Fußes beim Aufsetzen auf den Boden, ein Schutzmechanismus, der für Dämpfung sorgt. Es gibt drei Pronationstypen:

Überpronation: Die Füße knicken nach innen ein, was durch die übermäßige Belastung von Fuß und Knöchel langfristig zu Verletzungen führen kann.

Supination (Unterpronation): Dabei knickt der Fuß zu wenig ein, der Läufer rollt stark über die Außenseite des Fußes ab.

Neutrale Pronation: Das genaue Mittelding zwischen Überpronation und Supination. Der Fuß rollt optimal und gleichmäßig ab.

bezeichnet den Höhenunterschied bei Laufschuhen zwischen Ferse und Vorfuß.

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