Nachhaltigkeit

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Gute Zeichen für Umweltschützer!

Gerade Outdoor-Sportler, die bei ihren Aktivitäten die Vielfalt und Schönheit der Natur besonders intensiv erleben, kommen an dem Thema Nachhaltigkeit nicht mehr vorbei. Das zu erhalten, was man selbst draußen so sehr genießt, wird immer mehr zum Standard – und führt zur Entscheidung für Outdoor-Textilien.

Dem Trend zu „Grün“, zu gelebter Umweltverantwortung, stellen sich die Textilhersteller in zunehmendem Maß. Outdoor-Aktivitäten in der Natur und umweltschädlich hergestellte Textilien – das geht für immer mehr Menschen einfach nicht zusammen. Dementsprechend steigt das Angebot an ökologischen Produkten aus recycelten Materialien und natürlichen Fasern bzw. nachwachsenden Rohstoffen laufend. Parallel dazu werden die Textilien technologisch immer „intelligenter“, sodass der Einsatz schädlicher PFCs (perfluorierte und polyfluorierte Chemikalien) zur Imprägnierung der Oberflächen schon jetzt deutlich reduziert werden und in Zukunft hoffentlich ganz unterbleiben kann.

Mit der Natur leben und arbeiten – nicht gegen sie

Mit diesem Statement bezieht beispielsweise der deutsche Hersteller Ortovox eindeutig Stellung. Die Trendmarke für ambitionierte Bergsportler sieht Schutz als oberste Maxime. Und zwar nicht nur in Form von Produkten, die in Gefahrensituationen am Berg oder vor den Elementen schützen sollen, sondern auch den Schutz von Mensch und Natur. Das Unternehmen hat unter anderem den eigenen Ortovox Wool Promise ins Leben gerufen, der sogar noch über den Responisble Wool Standard (siehe unten) hinausgeht. Neben zahlreichen weiteren Nachhaltigkeitsaktivitäten ist Ortovox auch Mitglied der Fair Wear Foundation.

Fair Wear Foundation

Diese europäische Initiative setzt sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie ein. So müssen etwa existenzsichernde Löhne und faire Arbeitszeiten, Sicherheit am Arbeitsplatz, verbindliche Arbeitsverträge oder Versammlungsfreiheit gewährleistet sein. Diskriminierungen jeder Art sind streng verboten. Mitglieder und deren Lieferanten stehen unter strenger Beobachtung.

Oeko-Tex® Standard 100

Hier geht es, wie das Logo auch sagt, um das Vertrauen in die Schadstofffreiheit von Textilien. Das unabhängige Zertifizierungssystem prüft Textilien nicht nur auf gesetzlich verbotene, sondern auch auf andere gesundheitsbedenkliche Stoffe. Beim weiterführenden Label „Öko-Tex® – Made in Green“ sind zusätzlich auch die Arbeitsbedingungen auf soziale Verträglichkeit hin überprüft.

 

Bluesign®

Das Zeichen für eine möglichst umweltschonende Produktion prüft und bewertet den gesamten Herstellungsprozesses von Textilien. Fünf Prinzipien werden mit einbezogen: Immissionsschutz, Gewässerschutz, der Umgang mit Energie und Rohstoffen, der Verbraucherschutz und die Arbeitssicherheit.

PFC-frei

Perfluorierte und polyflourierte Chemikalien werden sowohl in der Herstellung von wasserdichten Membranen als auch beim Imprägnieren eingesetzt und gelten als besonders schädliche Substanzen. Mittlerweile gibt es PFC-freie Alternativen, die sehr gut funktionieren – meinen zumindest die Hersteller, die auf PFC-Freiheit setzen. 

Responsible Wool Standard

Der freiwillige globale Standard soll Schafe und das Land, auf dem sie grasen, schützen. Für Wolle und speziell auch die immer beliebtere Merinowolle aus zertifizierten Betrieben darf das so genannte Mulesing, ein für die Schafe sehr schmerzhaftes Verfahren zur Vermeidung von Schädlingsbefall im Schwanzbereich, nicht angewendet werden.

Responsible Down Standard

Damit sind Mindeststandards bei der Gewinnung von Daunen vorgegeben, die sicherstellen, dass die Enten und Gänse, von denen Daunen gewonnen werden, gemäß diversen Tierwohl-Kriterien gehalten werden. So gibt es beispielsweise keinen Lebendrupf und keine Zwangsernährung.

 

Wie du über den Kauf hinaus nachhaltig handelst:

Weniger oft neue Kleidung kaufen und wenn, dann auf Materialien, Produktionsweise, Herkunft und Langlebigkeit des Produktes achten. Die Label „bluesign®“ und Fair Wear Foundation sind ein guter Ansatz!

„Grüne“ Produkte immer mit umweltschonenden Textilpflegeprodukten reinigen und Pflegehinweise beachten! Hardshells erst dann waschen, wenn sie wirklich verschmutzt sind.

Wenn einmal etwas kaputt geht, dann lieber reparieren lassen als ersetzen. Viele Hersteller bieten bereits ein entsprechendes Service an.

Wenn das Produkt wirklich ausgedient hat, nicht einfach wegwerfen, sondern wenn möglich recyceln. Manche Hersteller haben für diesen Zweck im Sporthandel Sammelboxen aufgestellt.

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