Interne Informationen

zur aktuellen Situation

Coronavirus:
Diese Maßnahmen helfen

 

Liebe SPORT 2000 Händlerinnen und Händler,

die Herausforderungen durch den Coronavirus für den Handel und insbesondere euch als Unternehmerinnen und Unternehmer sind enorm. Mit regelmäßigen Informationsschreiben aus der Zentrale versuchen wir, euch bestmöglich zu unterstützen und top-aktuell zu informieren. Eine neue Landingpage ist gerade im Entstehen. Dort findet ihr zukünftig gesammelt, sämtliche relevanten Informationen und aktuelle Links, die euch dabei helfen, durch diese Tage zu kommen. 

Die Top-Themen heute

  1. Hausbank ansprechen – Besprecht Erweiterungen bestehender Linien oder Stundung von Tilgungen, Beantragung von Betriebsmittelkrediten (Liquiditätskredit) usw.
     
  2. Vermieter kontaktieren – Besprecht Mietaussetzung, die Möglichkeiten von Mietstundung, Mietreduzierung, die Aussetzung von Nebenkosten
     
  3. Steuerberater kontaktieren – Besprecht Steuerstundung, Absenkung der Steuervorauszahlungen etc. und beantragt eine Stundung der Sozialversicherungsbeiträge
     
  4. COVID-19-Kurzarbeitergeld beantragen – Achtet darauf, diesen Antrag für einen ausreichenden Zeitraum zu beantragen (max. 3 Monate)
     
  5. Finanzamt benachrichtigen – Bittet um Stundung von Umsatzsteuervorauszahlung und Körperschaftssteuervorauszahlung, sowie Zahlung der Einkommenssteuer.
    BMF-Infos hier ansehen
    (Fälligkeit ggf. zum 31.03.2020 - sofern überhaupt Vorauszahlungen geleistet werden müssen). Hier sollte im Vorfeld ein Zahlungsaufschub beantragt werden, um ggf. die Liquidität zu entlasten.
     
  6. Sonstige Kosten senken – Führt Gespräche mit allen Kostenverursachern und versucht eine Stundung bzw. Aussetzung zu erreichen (z. B. Versicherungen, Gärtner, Reinigung etc.)
     
  7. Verlängerte Valuta – Wir sind derzeit dabei, mit den Lieferanten längere Valuten auszuhandeln, und haben von nachfolgenden Lieferanten bereits ein Entgegenkommen erreicht.
    Die geänderten Valuten werden derzeit bei uns im System hinterlegt und sind ab der nächsten Dekadenfälligkeit hinterlegt. Die Info über die Fälligkeiten, die sich auf Grund der neu verhandelten Valuten ändern werden, kannst du dir aus der Fälligkeitsaufstellung im Online Belegarchiv abrufen. Anbei die Aufstellung mit dem derzeitigen Status Quo (*Änderungen vorbehalten).
     
    KTM Fahrrad GmbH 30 Tage Valuta für Rechnungen ab März Fälligkeit
    Scott Sports AG 30 Sondervaluta für Rechnungen ab 23. März Fälligkeit
    Ortovox Sportartikel GmbH 60 Tage Sondervaluta
    Thalinger Lange GmbH 60 Tage Sondervaluta
    Regatta LTD. 30 Tage Sondervaluta
    Oberalp Austria GmbH Valutaverlängerung auf 60 Tage
    Safilo Austria GmbH 60 Tage auf offene Rechnungen
    CHRIS sports AG Ø 60 Tage Valuta auf alle Rechnungen, gem. Eurem unten genannten Controlling
    Ø Zahlung zum valutierten Fälligkeitsdatum, OHNE Skontoabzug
    Marker Dalbello Völkl Austria GmbH 30 Tage on top auf offene Posten
    Meindl Schuh Ges.m.b.H. 50 Tage on Top, sowie die VO-Auslieferung bis 30.04.20 auch
    EPM-Sports GmbH 60 Tage
    Head Sport GmbH 60 Tage on für offene Rechnungen + Rechnungen bis 31.05
    ALPINA 45 Tage Sondervaluta auf Sommerware
    Reusch International S.p.A. für zukünftige Lieferungen Sondervaluta von 60 Tagen - jedoch ist gerade lieferstopp! Info an Claudia erfolgt
    UVEX Sports 45 Tage Sondervaluta auf Sommerware
    Deckers Benelux B.V. 60 Tage Valuta auf kommende Rechnungen, Info folgt noch per Email
    Tecnica Group S.p.A. 45 Tage zusätzliche Valuta bei Wanderschuhe
    Campagnolo Austria 30 Tage on TOP
    Silhouette International Sondervaluta OK für Februar und März-Rechnungen
    kaipa Alle Lieferung im Zeitraum 18.3.2020 bis 30.06.2020 aus Kulanz eine Valuta von 90 Tagen nach Auslieferung ein. Info an Claudia erfolgt
    Brav Germany GmbH 60 Tage
    VAUDE SPORT GmbH & Co. KG zusätzliche Valuta von 30 Tg.
    Maier Sports GmbH eine grundsätzliche 60 tägige valuta regelung - die auslieferung der vororderware zunächst eingestellt - Info an Claudia erfolgt
    Kiefer & Co. Sport Accessoires 50 Tage zusätzliche Valuta / bei bestehenden bzw. bei Aufträgen bis 30.06 2020
    Pieps GmbH 30 Tage on Top
    Blackroll AG Die BLACKROLL AG räumt der Sport 2000 AT für offene Rechnungen und Rechnungen die bis zum 19.4.2020 eingereicht werden ein zusätzliches Valuta von 60 Tagen ein.
    Die BLACKROLL AG beliefert bis auf Weiteres nur das Sport 2000 AT Zentrallager und wird keine Einzellieferungen mehr direkt an die Sport 2000 AT Partner versenden. Diese sollen bitte auf die Ware im Zentrallager zugreifen.
    Icebreaker Pure Merino GmbH 60 Tage
    BLACK DIAMOND 30 Tage on Top
    Traunstein Sportbekleidung GmbH 30 Tage Valuta
    Zanier 50 Tage zusätzliche Valuta - Info ging an Claudia
    Dee Luxe Sportartikel Handels GmbH 90 Tage Valuta
    OTCF Austria Gmbh 90 Tage OK - schriftliche Info folgt!

     

In diesen Tagen zeigt sich die wahre Stärke unserer Genossenschaft. Mehr denn je braucht es die Solidarität, um diese Krise durchzustehen. Leider gibt es aktuell einige Handelspartner, die sich bestehende Verordnungen „zurechtrücken“ und Profit zu Lasten anderer generieren. Sie verkaufen nicht nur wie in der Verordnung definiert, Lebensmittel, Drogerieartikel, etc. sondern auch vieles mehr, darunter auch Sportartikel. Dies erzeugt ein Ungleichgewicht zu Lasten vieler kleinerer Händler, die sich an die Verordnungen halten. Wir fordern hier von zentralen Stellen ab sofort die Solidarität zum Schutz unserer Händlerinnen und Händler. In Kürze ergeht ein entsprechendes Schreiben an die Bundesregierung und andere zentrale Stellen, um unsere Gemeinschaft nachhaltig zu schützen.

Bereits seit Montag, 23. März testen wir eine SPORT 2000 Online-Shop-Lösung. Dabei handelt es sich, um eine vereinfachte Online-Shop-Lösung. Die aktuellen Zeiten fordern pragmatisches und rasches Handeln. Mit einer digitalen Lösung, werdet ihr online sichtbar und generiert benötigte Umsätze. Wir halten euch auf dem Laufenden, ab wann diese Lösung für Interessierte bereit steht und informieren über weitere Details zur neuen Online-Plattform.  

 

 

Weitere wichtige Informationen

Eure Ansprechpartner aus der SPORT 2000 Zentrale stehen euch ab sofort von zu Hause aus zur Verfügung. Bitte richtet eure Anfragen in erster Linie über E-Mail an uns, das ermöglicht ein stetiges Bearbeiten:

Bereich Ansprechpartner E-Mail Telefon
Rent Carina Bauer c.bauer@sport2000.at 0676/88780530
Grafik Tina Oppeneder t.oppeneder@sport2000.at 0676/88780847
Kommunikation Simone Sperl s.sperl@sport2000.at 0676/88780804
Recht Julia Forsthuber j.forsthuber@sport2000.at 0676/88780879
Logistik / Lieferungen Kurt Eislmayr k.eislmayr@sport2000.at 0676/88780886
EDV Christian Kreuzer c.kreuzer@sport2000.at 0676/88780888
Händlerservice   haendlerservice@sport2000.at per E-Mail erreichbar
Einkauf / Category Management Ski & Bike Sebastian Brunsteiner s.brunsteiner@sport2000.at 0676/88780849
Einkauf / Category Management Bergsport & Multisport Tom Klein t.klein@sport2000.at 0676/88780863
Controlling / Kreditmanagement Alexander Höller a.hoeller@sport2000.at 0676 88780822
Finanzwesen / Buchhaltung Claudia Hufnagel c.hufnagel@sport2000.at 0676 88780876

 

In diesen Tagen zeigt sich die wahre Stärke unserer Genossenschaft. Mehr denn je braucht es die Solidarität, um diese Krise durchzustehen. Leider gibt es aktuell einige Handelspartner, die sich bestehende Verordnungen „zurechtrücken“ und Profit zu Lasten anderer generieren (Stichwort Mischbetriebe). Sie verkaufen nicht nur wie in der Verordnung definiert, Lebensmittel, Drogerieartikel, etc. sondern auch vieles mehr, darunter auch Sportartikel. Dies erzeugt ein Ungleichgewicht zu Lasten vieler kleinerer Händler, die sich an die Verordnungen halten. Wir fordern hier von zentralen Stellen ab sofort die Solidarität zum Schutz unserer Händlerinnen und Händler. Um diese Forderung zu forcieren gab es unsererseits bereits am Samstag eine gemeinsame Presseaussendung mit 7 Fachverbänden dazu. Weiters ging ein Schreiben an die zuständigen Minister um unserem Anliegen noch mehr Nachdruck zu verleihen:

- Bundesministerium für Finanzen, zH Finanzminister Mag. Gernot Blümel, MBA
- Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, zH
Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck 
- Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, zH Bundesminister Rudolf Anschober
- Bundesministerium für Inneres, zH Innenminister Karl Nehammer, NMSc
- Wirtschaftskammer Österreich, zH Präsident Dr. Harald Mahrer

Zur Presseaussendung

Um Liquiditätsschwierigkeiten von Unternehmen zu verhindern, wurde vom aws (Austria Wirschaftsservice) im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort die aws Überbrückungsgarantie gestartet.
Österreichische Unternehmen aus Gewerbe und Industrie können bei Betriebsmittelkrediten von bis zu 2,5 Millionen Euro mit einer 80-prozentigen Garantie unterstützt werden. Unterstützt werden Betriebsmittelfinanzierungen wie Wareneinkäufe oder Personalkosten, die aufgrund der gegenwärtigen „Coronavirus-Krise“ über keine oder nicht ausreichende Liquidität zur Finanzierung des laufenden Betriebes verfügen bzw. deren Umsatzund Ertragsentwicklung durch Auftragsausfälle oder Marktänderungen beeinträchtigt ist.
Anträge können hier gestellt werden
Aktualisierte AWS-Überbrückungsgarantie
Laufende Updates des Handelsverbands findet ihr hier
Weitere Maßnahmen werden von der Bundesregierung verkündet. Der Handelsverband steht für den heimischen Handel im laufenden Austausch mit der Bundesregierung und den Ministern.

Der VSSÖ ist seit Beginn der Situation rund um das Coronavirus im permanentem Austausch mit Regierungsstellen, Ministerien und der WKO. Für die Branche relevanten Informationen haben wir auf einer Seite zusammengefasst.
Klicke hier für mehr Infos

  • Regional online verkaufen & liefern - auch für Sportartikel erlaubt
    Diverse Initiativen und Plattformen zur Unterstützung des stationären Handels findest du auf der Homepage der WKO
     
  • Öffnung von Fahrrad-Werkstätten
    Hier gehts zu den neuesten Infos betreffend der Öffnung von Fahrrad-Werkstätten.
    Was ist erlaubt und was soll vermieden werden?
     
  • Kurzarbeit COVID-19  -  neue Infos
    Hier gehts zu den Infos
     
  • Bestellung Schutzmasken
    Um Ihre Mitarbeiter und sich selbst zu schützen haben wir vom VSSÖ einen der wenigen Lieferanten in Österreich gefunden, der derzeit noch Schutzmasken mit der Kategorie FFP 1 und FFP 2 innerhalb von 2 Wochen liefern kann. 
    Denken Sie schon jetzt an die Zeit nach dem 13. April. Wir hoffen, dass der Rad- und Sportartikelhandel bei den ersten dabei sein wird, der wieder aufsperren dürfen, jedoch ganz sicherlich nur unter Einhaltung bestimmten gesetzlichen Auflagen …
    Hier finden Sie weitere Infos und ein Bestellformular.

Aufgrund der gesetzlichen Lage empfiehlt der VSSÖ die Öffnung von Orderzentren und die Durchführung von Ordertagen für Sportartikel frühestens ab 02.05.2020.

Detaillierte Branchenempfehlung hier

Die Regierung stellt in Zusammenarbeit mit dem SVS (Sozialversicherung der Selbstständigen) folgende Unterstützungsmaßnahmen zur Verfügung:

SVS-Versicherte können ab sofort folgende Leistungen beantragen:
Stundung der Beiträge
• Ratenzahlung der Beiträge
Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage
• gänzliche bzw. teilweise Nachsicht der Verzugszinsen

Solltest du oder deine Mitarbeiter einen behördlichen Absonderungsbescheid nach dem Epidemiegesetz („häusliche Quarantäne“) erhalten haben, stehen dir für dadurch erlittene finanzielle Einbußen Ersatzansprüche nach dem Epidemiegesetz zu. Da für diese eine vergleichsweise kurze Antragsfrist gilt, sind alle wichtigen Eckpunkte in einem Dokument zusammengefasst.


"Wie Ihnen allseits bekannt ist, wurde der Anspruch auf volle Entschädigung für behördlich angeordnet geschlossene Betriebe nach dem Epidemiegesetz durch den Erlass der Covid-19 VO (BGBl II 2020/96) ausgehebelt. Es besteht demgemäß kein Rechtsanspruch auf Verdienstentgangsentschädigung mehr.
 
Einige Juristen sehen darin u.a. eine Verletzung des Vertrauensgrundsatzes. Wie der Verfassungsgerichtshof letztendlich entscheiden wird, ist unseres Erachtens ungewiss.
 
Alle betroffenen Unternehmen steht jedenfalls die Möglichkeit offen, binnen 6 Wochen nach Ende der Maßnahmen (somit ab 14.3. bzw. für einen Teil der Betriebe erst ab 1.5.), einen Antrag auf Entschädigung nach § 32 Epidemiegesetz bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zu stellen.
 
Warum ist das notwendig? 
Wenn der Verfassungsgerichtshof Teile der Covid-19-Maßnahmen aufhebt, haben nur jene Unternehmen Anspruch auf eine Entschädigung nach dem Epidemiegesetz, die sie auch rechtzeitig binnen der 6-wöchigen Frist beantragt haben.

 
Aufgrund der hohen Anzahl an Anfragen bitte ich Sie, sich bei etwaigen Rückfragen direkt an Ihren rechtlichen Beistand zu wenden. "

Folgende Maßnahmen der ÖGK sind seit 16. März 2020 in Kraft:

• Ausständige Beiträge werden nicht gemahnt.
• Eine automatische Stundung erfolgt, wenn die Beiträge nicht, nur teilweise oder nicht fristgerecht eingezahlt werden.
• Ratenzahlungen werden formlos akzeptiert.
• Es erfolgen keine Eintreibungsmaßnahmen.
• Es werden keine Insolvenzanträge gestellt.

Betriebe werden ersucht, die Anmeldungen zur Pflichtversicherung weiterhin fristgerecht vor Arbeitsantritt durchzuführen, coronabedingte Verzögerungen können auf Antrag sanktionsfrei gestellt werden. Die monatlichen Beitragsgrundlagenmeldungen sind weiterhin zu den üblichen Terminen an die ÖGK zu senden.

Diese Maßnahmen gelten bis auf weiteres, voraussichtlich aber zumindest für die Beitragszeiträume Februar, März und April 2020. Klarstellende gesetzliche Regelungen sind geplant und demnächst zu erwarten.
Weitere Infos unter: www.gesundheitskasse.at

Der Härtefall-Fonds mit einem Volumen von vorerst einer Milliarde Euro ist eine rasche Erste-Hilfe Maßnahme der Bundesregierung für die akute finanzielle Notlage in der Corona-Krise. Er unterstützt all jene Selbständigen, die jetzt keine Umsätze haben, bei der Bestreitung ihrer Lebenshaltungskosten. Das Geld ist ein einmaliger Zuschuss und muss nicht zurückgezahlt werden.

Anträge können von 27.3.2020 (ab 17 Uhr) bis 31.12.2020 gestellt werden.

Detaillierte Informationen findest du hier.

Im Bereich der Beschäftigung/Sicherung von Arbeitsplätzen hat die Regierung besondere Maßnahmen beschlossen. Relevante Informationen zu arbeitsrechtlichen Fragen, findet ihr unter folgendem Link:
https://cdn.mlwrx.com/sys/w.aspx?sub=Wl4Ub_1HGfvJ&tid=1-tk2nP-ITsCL&mid=5d13e42b

Und auf den Seiten des AMS https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/informationen-unternehmen-coronavirus-#oberoesterreich

Je nach Betroffenheit der Unternehmen kann ein Kredit bis zur Höhe eines Quartalsumsatzes beantragt werden. (ab 8. April möglich )

Ein Teil dieses Kredites ist nicht mehr rückzahlbar:
• bis zu 75% der Fixkosten im Zeitraum der Krise (Miete; Strom; Gas; Telefon; Internet; vertragliche Verpflichtungen die nicht kündbar bzw. aufschiebbar sind – Leasing, Versicherungen, Lizenzen; fiktiver Unternehmerlohn der sich an der Höhe des Härtefallfonds bemisst)

• bis zu 75% der wertlos gewordenen Ware im Zeitraum der Krise (mind. 50% Abwertung der Ware)

Dieser CORONA Krisenfond deckt folgendes ab:

1) die Aufstockung der staatlichen Garantie der Kreditsumme auf 90% - dies erleichtert natürlich den Hausbanken die Kreditvergabe
(Obergrenze der Kreditsumme ist 1 Quartalsumsatz / abgedeckt wird der festgestellte Liquiditätsbedarf, d.h. es gilt nur für Kredite zur Betriebsaufrechterhaltung / Laufzeit max. 5 Jahre – kann bis zu 5 Jahre verlängert werden / Verzinsung max. 1% / Voraussetzung: der Geschäftsbereich bzw. Liquiditätsbedarf ist in Österreich)
Kredite werden von den Hausbanken vergeben

2) Nicht rückzahlbarer Zuschuss dieses Kredites (es kann bei entsprechender Liquidität auch nur dieser Zuschuss beantragt werden.)
- Zuschuss gilt für Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mind. 40% (zum Vergleichszeitraum des Vorjahres)
- Zuschuss ist steuerfrei
- Voraussetzung ist die genaue Abrechnung am Ende des Wirtschaftsjahres

bei 40-60% Ausfall Kostenersatz 25%
bei 60-80% Ausfall Kostenersatz 50%
bei 80-100% Ausfall Kostenersatz 75%

Unternehmen die eine staatliche Überbrückungsmaßnahme (Kurzarbeit, Garantie,…) in Anspruch nehmen wird die Bonität für die Zeit der Krise eingefroren.
Bestätigung dass die Maßnahmen in Anspruch genommen werden bei zentraler Clearingstelle, KSV, Liquiditätsprüfer abgegeben und die Bonität wird für die Zeit der Krise eingefroren.

Das ABGB sieht in § 1104 bei Nichtbenutzbarkeit eines Mietobjektes wegen außerordentlicher Zufälle (worunter auch „Seuchen“ fallen) einen Entfall der Zinspflicht vor. „Von den Vertragspartnern nicht provozierte hoheitliche Verfügungen“, wie das derzeit bestehende angeordnete Betretungsverbot von Geschäften, sind dem ebenso gleichzusetzen. 
Da Mietobjekte von Handelsunternehmen aufgrund eines außerordentlichen Zufalls derzeit nicht für den vereinbarten Zweck brauchbar sind, empfehlen wir Ihnen folgende Vorgangsweise: 

1) Prüfen Sie Ihren Mietvertrag, ob die Bestimmung § 1104 ABGB ausgeschlossen wurde (ist eine dispositive Bestimmung, d.h. sie könnte abbedungen worden sein)

2) Wenn nein, zeigen Sie Ihrem Vermieter/Hausverwaltung die Beeinträchtigung sofort schriftlich an. In diesem Schreiben sollte Sie darauf verweisen, dass bereits ab Beginn der Nichtbenutzbarkeit des Mietobjekts aufgrund außerordentlicher Zufälle gemäß § 1104 ABGB, nämlich des per „Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19“ angeordneten Verbotes des Betretens des Kundenbereichs von Betriebsstätten des Handels, ein Entfall der Zinspflicht zusteht. Zusätzlich sollten Sie unbedingt darauf hinweisen, dass man bereits zu¬ viel bezahlte Miete zurückfordert und weitere Mietzahlungen nur unter Vor¬be¬halt erfolgen.

3) Wir empfehlen Ihnen nicht einseitig die Miete zu mindern oder gänzlich nicht zu entrichten, um Kündigungen hintanzuhalten.

4) Die Verjährungsfrist für die Rückforderung des zu viel bezahlten Mietzinses beträgt 3 Jahre. 

1 CORONA HILFSFONDS
   
Der Corona-Hilfsfonds soll dazu dienen, (schwerwiegende) Liquiditätsengpässe von Unternehmen (Großunternehmen und KMU) und Branchen, die durch Maßnahmen wie Betretungsverbote, Reisebeschränkungen oder Versammlungsbeschränkungen besonders betroffen sind, zu lindern. Darüber hinaus hilft der Corona-Hilfsfonds Unternehmen, die in Folge der Corona Krise mit großen Umsatzeinbußen und der Gefährdung ihrer Geschäftsgrundlage konfrontiert sind. Dies soll einerseits durch staatliche Garantien für Kredite, andererseits durch nicht rückzahlbare Zuschüsse erfolgen.

Förderabwicklungsstellen: Die neu gegründete COFAG – Covid-19 Finanzierungsagentur gemeinsam mit aws (für KMU), ÖHT (für Tourismusunternehmen) und OeKB (für GU); Single-Point of Contact ist die (Haus-)Bank.

Da noch keine offiziellen Richtlinien vorliegen, beruhen nachfolgende Ausführungen auf Informationen der Homepage des Finanzministeriums und des neuen EU-Beihilferahmens: Staatliche Garantien für Kredite (analog zu den bereits bestehenden Förderinstrumenten der aws, ÖHT und OeKB)

GARANTIE

In welcher Höhe wird die Garantie gewährt? 
¬    Für Kredite gibt es im Zuge des Corona-Hilfsfonds Bundesgarantien iHv 90 % (100 % bei KMU lt Info aus Pressekonferenz vom 3. April) des Kreditvolumens seitens der COFAG, wobei dieses Volumen bis zum dreifachen Monatsumsatz oder bis zu EUR 120 Mio betragen kann.
¬    Über EUR 120 Mio auf Basis von Einzelfallentscheidung möglich.

Mit welchen Kosten ist diese Garantie verbunden?
¬    Es kommt ein Kreditzinssatz von höchstens 1 % zur Anwendung. Zudem werden Garantieentgelte entsprechend dem EU-beihilferechtlichen Rahmen verrechnet (in Abhängigkeit von Größe und Laufzeit).
  
Art des Empfängers    Für das 1. Jahr    Für das 2. und 3. Jahr    Für das 4. bis 6. Jahr
KMU    0,25 %    0,50 %    1,00 %
Große Unternehmen    0,50 %    1,00 %    2,00 %
  
Zur Abgrenzung der Unternehmensgröße siehe unser Mailing vom 18.3.2020.
 
An welche Voraussetzungen ist die Garantie geknüpft? 
¬    Der Standort und die Geschäftstätigkeit des Kreditnehmers müssen in Österreich sein und es muss ein Liquiditätsbedarf für den heimischen Standort bestehen.
¬    Für Aktiengesellschaften ist Voraussetzung, dass Boni nur bis zu 50 % der letztjährigen Boni an Vorstände ausgeschüttet werden und keine Dividendenzahlungen von 16.3.2020 – 16.3.2021 aus dieser Liquiditätshilfe getätigt bzw finanziert werden darf. (Anmerkung: dh Dividenden sind scheinbar nicht generell verboten, aber da es schwer nachweisbar ist, woraus diese finanziert wurden, für diesen Zeitraum wohl faktisch ausgeschlossen).
¬    Die Kredite sollen sich im Ergebnis am tatsächlich festgestellten Liquiditätsbedarf der Unternehmen orientieren und eine Laufzeit von bis zu 5 Jahren umfassen. Eine Verlängerung um weitere 5 Jahre kann bei Bedarf in Anspruch genommen werden.
¬    Nicht finanzierungsfähig sind Umschuldungen von Krediten, Investitionen oder Dividendenzahlungen von 16.3.2020 – 16.3.2021, Boni an Vorstände (begrenzt auf maximal bis zu 50 % des Vorjahres) und Aktienrückkäufe.

Ab wann sind Anträge möglich? 
¬    Anträge sind ab 8.4.2020 möglich, erste Auszahlungen sind ab 15.4.2020 geplant.
  
ZUSCHUSS
 
In welcher Höhe werden nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt? 
¬    Nichtrückzahlbare Zuschüsse bis EUR 90 Mio werden bei einem Umsatzrückgang von mindestens 40 % im Vorjahresvergleich im Bereich von untergegangenen fixen Betriebskosten sowie wertlos gewordener Waren gewährt.
¬    Die Zuschüsse sollen der Höhe nach bis zu 75 % der Fixkosten sowie wertlos gewordener bzw verdorbener Waren (erforderliche Abschreibung über 50 %) betragen. Bezuschusst werden dabei unter anderem folgende Kosten: Strom, Gas, Internet, Telekom, Lizenzkosten, Versicherungen, vertragliche Zahlungsverpflichtungen (die nicht gestundet oder reduziert werden konnten), Zinsaufwendungen (sofern diese nicht gestundet werden konnten), fiktiver Unternehmerlohn (bis zu EUR 2.000 pro Monat), verderbliche und saisonale Ware.
¬    Die konkrete Höhe des gewährten Zuschusses bemisst sich an der Höhe des erlittenen Umsatzentgang durch COVID-19:
  
Umsatzentgang    Zuschuss
Ab 40 %    25 % der Kosten
60 - 80 %    50 % der Kosten
Über 80 %    75 % der Kosten
  
¬    Die tatsächlich entstandenen Schäden werden rückblickend am Ende des jeweiligen Geschäftsjahres bemessen werden. Der Zeitraum zur Bemessung des Schadens beginnt jedenfalls mit dem Beginn der Krise am 16.03.2020 und endet zu einem noch zu definierenden Zeitpunkt in der Zukunft.
¬    Diese Zuschüsse sind steuerfrei.

Ist der Zuschuss an die Vergabe einer Garantie geknüpft? 
¬    Nein, es soll auch möglich sein, nur den Zuschuss zu beantragen, wenn kein Darlehen benötigt wird.

Welche Unternehmen können den Zuschuss nicht beantragen? 
¬    Ausschluss für Unternehmen, die mehr als 250 Mitarbeiter zum 31.12.2019 beschäftigt haben und Mitarbeiter gekündigt haben, statt die Kurzarbeit nach Ausbruch der COVID-19-Krise in Anspruch zu nehmen. (Anmerkung: Bei KMU ist es somit offenbar nicht schädlich, wenn Mitarbeiter gekündigt werden, aber sie „müssen auf die Erhaltung der Arbeitsplätze besonders Bedacht nehmen“.)
¬    Ausgenommen ist zudem der gesamte Finanz- und Versicherungsbereich (Banken, Kreditinstitute, Versicherungen, Wertpapierfirmen und andere Finanzunternehmen, die prudentiellen Aufsichtsbestimmungen unterliegen).

Wie ist der Antrag zu stellen? 
¬    Die Anträge haben eine Darstellung der tatsächlich entstandenen Fixkosten und der tatsächlich eingetretenen Umsatzausfälle zu enthalten. Die Angaben sind vor Einreichung von einem Steuerberater bzw Wirtschaftsprüfer zu prüfen und zu bestätigen.
¬    Die Registrierung eines Antrags ist ab 15.4.2020 bis 31.12.2020 möglich, die Abgabe des vollständigen Antrags bis 31.8.2021. Der Antrag auf einen Fixkostenzuschuss ist beim online Tool der aws zu stellen. Die Auszahlung erfolgt über die (Haus-)Bank in Abstimmung mit der aws.

Ergänzend ist, insbesondere für Großunternehmen, auch der EU-beihilfenrechtliche Rahmen zu beachten. Dieser sieht ua Folgendes vor: 
¬    Unternehmen, die sich bereits am 31.12.2019 in Schwierigkeiten befanden (im Sinne der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung) darf keine Garantie gewährt werden. Beispielsweise gelten demnach Unternehmen als in Schwierigkeiten befindlich, wenn sie eines der folgenden Kriterien erfüllen: 
¬    Verlust von mehr als der Hälfte des gezeichneten Stammkapitals aufgrund von aufgelaufenen Verlusten (GmbH) bzw mehr als die Hälfte der in den Geschäftsbüchern ausgewiesenen Eigenmittel ist infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen (KG/OG). Ausgenommen hiervon sind KMU, die noch keine 3 Jahre bestehen.
¬    Eröffnetes Insolvenzverfahren bzw Erfüllung der Voraussetzungen für ein Insolvenzverfahren.
¬    Das Unternehmen hat eine Umstrukturierungsbeihilfe erhalten und unterliegt noch immer einem Umstrukturierungsplan bzw hat eine Rettungsbeihilfe erhalten und der Kredit ist noch nicht zurückgezahlt bzw die Garantie noch nicht erloschen.
¬    Nur bei Großunternehmen: In den letzten beiden Jahren 
¬    betrug der buchwertbasierte Verschuldungsgrad des Unternehmens mehr als 7,5 und
¬    das anhand des EBITDA berechnete Zinsdeckungsverhältnis lag unter 1.


Die FAQ des BMF sehen derzeit vor, dass der Zuschuss nur an bisher „finanziell gesunde“ Unternehmen gewährt werden darf.
¬    Ist ein Unternehmen in mehreren Sektoren tätig, für die unterschiedliche Höchstbeiträge gelten, muss der Mitgliedstaat durch geeignete Mittel wie getrennte Buchführung sicherstellen, dass die einschlägigen Höchstbeträge eingehalten werden. Dies könnte uU für Unternehmen relevant sein, die in verschiedenen Branchen tätig sind und die Garantie/der Zuschuss daran geknüpft ist.
Es bleibt hierzu die nationale Umsetzung bzw Präzisierung in den Richtlinien abzuwarten.

Quelle: https://www.bmf.gv.at/public/top-themen/corona-hilfspaket-faq.html

Hinweis: Bei Beihilfen besteht im Gegensatz zu Entschädigungen nach dem Epidemiegesetz kein Rechtsanspruch, somit besteht eine höhere Rechtsunsicherheit. In der Praxis wird man auf den konkreten Garantievertrag samt mitgeltenden Unterlagen aufbauen und erst nach erfolgter Abwicklung der Beihilfe alle Modalitäten mit Sicherheit kennen. 

2 FÖRDERKONTROLLE
   
Im Rahmen des 3. COVID-19-Gesetzes sind Maßnahmen zur Kontrolle der gewährten Förderungen vorgesehen. Mit Blick auf die Verhinderung von Mehrfachförderungen wird das Transparenzdatenbankgesetz 2012 geändert. Demnach ist für alle Leistungen, die zur Bewältigung der COVID-19-Krise erbracht werden, eine Mitteilung zur Verarbeitung in der Transparenzdatenbank vorzunehmen.

Zudem werden weitere Leistungsarten eingeführt: 
1. Aufwand für Gelddarlehen (Kredite und Darlehen)
2. Aufwand für sonstige Geldzuwendungen, soweit sie nicht Förderungen gemäß § 8 sind
3. übernommene Haftungen, Bürgschaften, Garantien
4. nicht im § 11 Abs. 1 genannte Sachleistungen
5. alle übrigen Leistungen im Zusammenhang mit der Bewältigung der COVID-19 Krise.

Diese Änderungen des Transparenzdatenbankgesetzes treten mit Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft und gelten bis 31.12.2021.

3 HÄRTEFALLFONDS
     
Mit Verweis auf unser letztes Mailing zu Förderungen iZm Corona-Krise (siehe Mailing vom 27.3.2020), möchten wir Sie auch über die Neuigkeiten iZm dem Härtefallfonds informieren. Derzeit befindet sich der Fonds in Phase 1, in welcher eine Erstauszahlung von höchsten EUR 1.000,00 je Unternehmer vorgenommen wird. In Summe beträgt die Auszahlung aus dem Härtefonds maximal EUR 2.000,00 pro Monat für höchstens 3 Monate je Förderwerber, wobei die Auszahlung in Phase 1 als Vorauszahlung für jene in Phase 2 zu betrachten ist.

Die Phase 2 wird voraussichtlich mit 16. April 2020 starten. Die konkreten Richtlinien hierfür befinden sich derzeit noch in der Erarbeitungsphase. In der Pressekonferenz der Bundesregierung am 1. April 2020  wurden jedoch bereits erste Informationen bekanntgegeben: 
¬    Durch eine Ausweitung der Anspruchsberechtigten werden künftig auch Mehrfachversicherte und Gründer, die ihr Unternehmen nach dem 1.1.2020 gegründet haben, gefördert.
¬    Beim Einkommen werden die Ober- und Untergrenzen wegfallen.
¬    Der Verdienstentgang wird mit bis zu 80 % ersetzt und mit EUR 2.000,00 pro Monat für maximal 3 Monate gedeckelt. Allfällig erhaltene Zuwendungen aus der Phase 1 werden bei dem ersten Zuschuss aus der Phase 2 gegengerechnet.
¬    Zur Finanzierung dieser Maßnahmen wurde eine Aufstockung des Budgets von EUR 1 Mrd auf EUR 2 Mrd bekanntgegeben.

Die Zuschüsse aus dem Härtefallfonds sind steuerfrei. Sie unterliegen auch nicht der Beitragspflicht zur Sozialversicherung (GSVG, BSVG, FSVG, § 4 Abs 4 ASVG).

https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html

4 AWS ÜBERBRÜCKUNGSGARANTIE
   
Bei der Überbrückungsgarantie iZm COVID-19 wird die Abwicklung beschleunigt. Es wird (beim beschleunigten Verfahren) unmittelbar mit der Antragstellung der Garantievertrag ausgestellt. Bei Garantien bis EUR 1,5 Mio soll die Bearbeitung nur bis zu 48 Stunden dauern. Ziel ist Erleichterung der Finanzierung von Betriebsmittelkrediten von Unternehmen, deren Umsatz- und Ertragsentwicklung durch Auftrags-, Lieferungsausfälle oder sonstige Marktänderungen aufgrund der „Coronavirus-Krise“ beeinträchtigt ist.

Darüber hinaus verfügt das Austria Wirtschaftsservice (aws) als Förderbank des Bundes neben den im Zuge von COVID-19 veröffentlichten Maßnahmen (Überbrückungsgarantie iZm COVID-19) über umfangreiche weitere Förderinstrumente für Ihre unternehmerische Tätigkeit, wie beispielsweise aws Preseed, aws Eigenkapital, aws Wachstumsinvestition.

Informationen zu sämtlichen Förderinstrumenten finden Sie unter https://www.aws.at/

5 NEUE INSTRUMENTE DER BUNDESLÄNDER 
    
Mit Verweis auf unser letztes Mailing zu Härtefallfonds, Nothilfefonds und Corona-Förderungen (siehe Mailing vom 27.3.2020) dürfen wir im Hinblick auf Förderungen einzelner Bundesländer folgende zusätzliche Hilfsmaßnahmen berichten:
  
¬    Wien
Die Bürgschaftsbank Wien (WKBG) übernimmt nun auch Haftungen für Überbrückungskredite für Unternehmen mit einem Jahresumsatz über EUR 5 Mio. Ebenfalls wurden finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) in Zusammenarbeit mit dem AMS Wien Hilfsmaßnahmen für Unternehmen zu schaffen. Weiters werden Zinsen für Überbrückungskredite von der Stadt Wien übernommen. Die von der Wirtschaftsagentur Wien zur Verfügung gestellten Mittel zur Förderung von Home-Office-Arbeitsplätzen sind bereits ausgeschöpft, es werden jedoch weitere Unterstützungsangebote ausgearbeitet. Zudem wurden in den Medien temporäre Beteiligungen an Unternehmen angekündigt, deren Existenz aufgrund der Corona-Krise bedroht ist.
 
https://www.wkbg.at/buergschaftsbank-wien-kredite/
https://coronavirus.wien.gv.at/site/wirtschaft/
https://www.waff.at/massnahmen-coronavirus/
 
¬    Niederösterreich
Die Wirtschaftskammer Niederösterreich setzt die Vorschreibung der Grundumlage für dieses Jahr bis auf Weiteres aus. Zusätzlich bietet der NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds die Möglichkeit, laufende Kredite zu stunden. Auch eine Änderung der Förderung betreffend Wohnzuschuss (nun auch für Selbstständige) und eine Erleichterung der Rückzahlung von Wohnbauförderungsdarlehen wurden angekündigt.
 
https://www.wko.at/service/noe/Hilfspaket-aufgrund-des-Corona-Virus-.html
http://www.noe.gv.at/noe/Wirtschaft-Tourismus-Technologie/Unterstuetzung_fuer_NOE_Unternehmen.html
http://www.noe.gv.at/noe/NOe_Landesregierung_beschliesst_umfangreiches_Entlastungs.html
 
¬    Oberösterreich
In Oberösterreich ist im Anschluss an die Maßnahmen des Bundes ein Hilfspaket geplant. Bereits beschlossen wurde von der Landesregierung ein Verzicht auf die Vorschreibung von Verzugszinsen und Mahnspesen sowie auf die Rückforderung bereits ausbezahlter Landesförderungen für Veranstaltungen. Ebenfalls bietet die Oö. Tourismusbeitragsstelle Unterstützung in Form von Stundungen an und ersucht dazu um individuelle Kontaktaufnahme.
 
https://www.land-oberoesterreich.gv.at/232718.htm
https://www.land-oberoesterreich.gv.at/232192.htm
 
¬    Steiermark
Ergänzend zu den Unterstützungsmaßnahmen des Bundes stellt auch das Land Steiermark ein Hilfspaket für Unternehmen zur Verfügung. Neben der Zinsübernahme für Überbrückungskredite und einem steirischen Härtefallfonds wird auch die Einrichtung von Telearbeitsplätzen in Kleinst- und Kleinunternehmen gefördert.
 
https://www.sfg.at/n/53-millionen-soforthilfe-fuer-unternehmen/
 
¬    Salzburg
Das Land Salzburg hat Maßnahmen zur Unterstützung besonders betroffener Bereiche beschlossen. Kernpunkte sind dabei die Übernahme des Zinsendienstes für Tourismus-Betriebe, die Stundung von Verbands- und Tourismusbeiträgen, eine Soforthilfe für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende, eine vereinfachte Antragstellung auf Wohnbeihilfe, die Stundung der Rückzahlung von Wohnbau-Darlehen, eine Aussetzung der Elternbeiträge für die Kinderbetreuung, eine Fristverlängerung der Naturschutzabgabe und eine Soforthilfe für Sportverbände und -veranstalter.

https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=63223
 
¬    Burgenland
Das vom Land Burgenland angekündigte Hilfspaket wurde weiter konkretisiert. Neben der Übernahme von Haftungen für Betriebsmittelfinanzierungen und der Gewährung von Kleinkrediten werden auch nicht rückzahlbare Zuschüsse für Mietaufwände und Fixkosten gewährt.
 
https://wirtschaft-burgenland.at/foerderungen/sonderaktionen-corona/
  
¬    Kärnten
Das Land Kärnten und der Kärntner Wirtschaftsförderungs-Fonds erarbeiten eine Soforthilfe für KMU, die auf die weiteren Maßnahmen des Bundes abgestimmt werden soll. Diese enthält ua eine Förderung von Überbrückungskrediten, die mit einer Bundeshaftung besichert sind. Weiters werden Landesabgaben gestundet sowie Veranstalter, die von der Corona-Krise betroffen sind, gefördert.
 
https://kwf.at/
https://katinfo.ktn.gv.at/Unterstuetzungen_%20Land_Kaernten
https://www.ktn.gv.at/Service/Coronavirus-Informationen?id=295
 
¬    Tirol
In Tirol wurde ein Hilfspaket in der Höhe von EUR 400 Mio mit Sofortmaßnahmen und längerfristigen Konjunkturmaßnahmen angekündigt.

https://www.tirol.gv.at/meldungen/meldung/artikel/coronavirus-massnahmen-fuer-die-wirtschaft-in-tirol/
  
¬    Vorarlberg
Das Land Vorarlberg stellt EUR 100 Mio für ein Hilfspaket zur Verfügung. Neben der Haftungsübernahme bei Mikrokrediten wird der Vorarlberg-Sozialhilfefonds eingerichtet. Dieser richtet sich an Personen und Unternehmen, die die vom Bund zur Verfügung gestellten Förderungen nicht in Anspruch nehmen können oder die sich in einer existentiellen Notlage befinden.
 
https://vorarlberg.at/web/land-vorarlberg/contentdetailseite/-/asset_publisher/qA6AJ38txu0k/content/coronavirus-wirtschaft-arbeit?article_id=582218

Der Handelsverband hat gemeinsam mit dem österreichischen Wirtschaftsministerium die gemeinsame JobInitiative „Händler helfen Händler“ ins Leben gerufen. Das Ziel: Die Beschäftigung möglichst vieler Arbeiter und Angestellter aus dem Non-Food-Handel zu sichern, indem diese bis zum Ende der Corona-Krise im Lebensmittelhandel eingesetzt werden. Über den Weg der temporären Arbeitskräfteüberlassung wird hier eine flexible
Möglichkeit geschaffen, um Arbeitnehmer aus dem Non-Food Handel in Anstellung zu halten.
Interessierte Händler, die einen Teil ihrer Belegschaft temporär dafür abstellen möchten, können dies – das Einverständnis der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorausgesetzt – ab sofort über die Job-Plattform des Handelsverbandes durchführen.
Mehr Informationen unter: www.handelsverband.at/jobs-im-handel

Bei Interesse meldet euch direkt bei Isabel Lamotte vom Handelsverband:
isabel.lamotte@handelsverband.at

Wir bitten euch, um eigenständige Kontaktaufnahme mit den Industriepartnern, um diverse Lieferungen zu stornieren.

SPORT 2000 Händlerinnen und Händler sind dazu angehalten Änderungen bei den Auslieferungen direkt mit den Industriepartnern abzuklären.
Die Warenannahme in Regau ist sichergestellt. Wir bitten alle Händler, die noch nicht telefonisch erreicht werden konnten, sich bezüglich der EG-Waren Auslieferung per Mail bei logistik@sport2000.at zu melden. Die Auslieferungswünsche werden bestmöglich berücksichtigt.

Die Orderdeadline für den Bereich Hartware am 25.3. bleibt aufrecht. Trotz aller Unsicherheiten der kommenden Monate wird es für uns alle sehr wichtig sein, bereits jetzt an die Warenverfügbarkeit im Herbst / Winter zu denken. Bis dahin sollte sich die Lage wieder beruhigt haben und das Geschäft „normal“ laufen. Obwohl es sicherlich
schwerfällt, bitten wir euch darum euch mit den Warenbestellungen zu beschäftigen. Aufgrund der Produktionsengpässe in China und anderen Produktionsländern wird es vermutlich zu Warenengpässen kommen und wir können uns somit auf Nachorderbestellungen nicht verlassen.

Wir bitten euch zeitnah eure Order bekannt zu geben. Der Händlerservice steht euch jederzeit unterstützend zur Seite.

Im Moment arbeitet das SPORT 2000 Rent-Team mit Hochdruck daran alle getätigten Online-Buchungen der Kunden zu stornieren. Die Stornierungen sind für Kunden kostenlos. Sollten euch direkte Anfragen zu den Stornos erreichen, verweist die Kunden bitte direkt weiter an: office@sport2000rent.com

Laut WKO ist der Kundenverkehr in Geschäftslokalen im Handels- und Dienstleistungsbereich aufgrund der damit verbundenen Weiterverbreitung des Corona-Virus einzustellen. Nicht erfasst ist der produzierende Bereich
(Quelle: Bundeskanzleramt). Das Geschäftslokal als Fahrradhändler ist zu schließen, die Rad-Werkstätte kann offen bleiben. Ersatzteil- und Zubehörhandel ist nicht möglich.

Zusätzlich sind laut VSSÖ folgende Punkte zu beachten:
Werkstätten können geöffnet werden, Kunden dürfen diese jedoch nicht betreten. Das zu reparierende Rad sollte vor dem Geschäft abgestellt werden. Nach einem Signal (Anruf, Klopfen, Winken) holt der Händler das Rad – ohne Kundenkontakt – in die Werkstatt und repariert es. Bei der Abholung oder der Zustellung von Fahrrädern gilt die
gleiche Vorgangsweise.

Bitte beachtet, dass nicht sichergestellt ist, ob diese Systematik mit dem allgemeinen Ausgehverbot kollidiert. Wir raten daher, den Betrieb auf ein Minimum zu reduzieren.

Das Betretungsverbot für Betriebsstätten besteht nur zum Zweck des Erwerbs von Waren- und Dienstleistungen. Der Inhaber der Betriebsstätte und seine Mitarbeiter oder Personen, die in dieser Betriebsstätte Dienstleistungen erbringen, sind vom Betretungsverbot nicht betroffen. Das heißt: Tätigkeiten ohne Kundenkontakt
(Inventurarbeiten, Lagerarbeiten,...) dürfen vom Personal in dieser Zeit durchgeführt werden. Zu berücksichtigen ist die Vereinbarkeit mit den derzeitigen „Ausgangsbeschränkungen“ bzw. der weiteren Entwicklung.


Solltet auch ihr interessante Informationen für andere Händlerinnen und Händler haben, so freuen wir uns auf eure Anregungen und leiten diese gerne weiter.

Bleibt gesund. Gemeinsam schaffen wir es.

Dr. Holger Schwarting & Team
SPORT 2000 Österreich