Zelte

Ein Zelte-Überblick

Egal ob für den Familien-Campingurlaub oder für ein Outdoor-Abenteuer, Zelte sind ideale Be-gleiter für Urlauber, die sich nach Flexibilität sehnen. Da Zelte schnell ab- und woanders wieder aufbaubar sind, vermitteln Sie ein Gefühl von Freiheit und Romantik, weil meist in freier Natur verwendet. Hier haben wir einen Überblick über verschiedene Zeltmodelle für Sie zusammen-gestellt

Familienzelte

Familienzelte punkten in erster Linie durch ihre Größe. Zwischen den Schlafbereichen befindet sich auch noch ein überdachter Bereich, der als „Wohnbereich“ dient. So bieten Familienzelte auch die Option, im Zeltschatten zu sitzen, zu spielen oder dienen bei schlechtem Wetter als Unterschlupf. Dieser Bereich, auch Aspis genannt, ist bei großen Zelten oft sogar so groß, dass man darin stehen oder zumindest gebückt gehen kann. Bei den Familienzelt-Modellen Costa 4 und Costa 5  sind die Schlafbereiche zweigeteilt. Somit ist auch in Familienzelten etwas Privatsphäre gesichert. Darüber hinaus verfügen die beiden Familienzelte über ein Vordach und einen PE-Boden.

Outdoor-Zelte

Punkten Familienzelte durch das große Platzangebot, so verfolgen Outdoor- oder Trekking-Zelte genau das Gegenteil. Sie sind gemacht für Menschen, die sich auf Tour durch die Natur befinden. Deshalb stehen bei Outdoor-Zelten folgende Anforderungen im Vordergrund: Schutz vor Wind und Wetter, geringes Gewicht und wenig Platzbedarf.

Bei den Outdoor-Zelte gibt es verschiedene Modelle, darunter das Iglu oder Kuppelzelt, das an die Behausung der Eskimos erinnert, oder das Tunnelzelt, ein längliches Zelt mit mehreren parallelen Gestängebögen, das eine tunnelähnliche Form zeigt.

Tunnelzelte

Tunnelzelte überzeugen mit ihrer optimalen Raumausnutzung bei geringem Gewicht. Sage und schreibe 80 Prozent der Bodenfläche stehen zur Verfügung. Und zwar dank ihres nicht gekreuzten Gestänges und den steilen Seitenwänden. Zelte dieser Art sind schnell und ein-fach aufzubauen und bei richtiger Lage und Abspannung in Windrichtung auch recht windstabil. Der große Vorteil zeigt sich bei schlechtem Wetter. Das Unterzelt ist meist mit eingebaut und somit vom Überzelt geschützt. Meistens haben diese Zelte auch ein großes Vordach, unter dem man wunderbar kochen kann. Womit Tunnelzelte besonders für anspruchsvolle Trekkingtouren sehr attraktiv sind.

Kuppelzelte

Kuppelzelte lassen sich extrem einfach auf- und abbauen. Zwei Gestängebögen kreuzen sich am höchsten Punkt und bilden so eine halbförmige Kugel. Neben dem einfachen Aufbau zeichnen sich Kuppelzelte vor allem durch ihre hohe Windstabilität aus. Dafür sind sie etwas schwerer als Tunnelzelte. Wie beim Tunnelzelt gibt es auch bei der Kuppelversion solche mit eingebautem Innenzelt, die gut vor Regen schützen. Weiterer Vorteil: Kuppelzelte brauchen oftmals keine Abspannung und können in aufgebautem Zustand von einem Liegeplatz zum anderen getragen werden.

Geodäten

Geodäten sind Sonderformen der Kuppelzelte. Sie empfehlen sich besonders für Expeditionen in Gebiete mit schwierigen Witterungsverhältnissen. Mehrfach kreuzende Gestängebögen ergeben sehr robuste Kraftdreiecke und machen sie auch widerstandsfähig gegen Schneetreiben und hohe Windgeschwindigkeiten. Die selbsttragende Konstruktion hält zudem hohe Schneelasten aus. Kleiner Nachteil: Das Gewicht liegt nochmals höher als beim reinen Kuppelzelt.

Hybridzelte

Hybridzelte verbinden mehrere Konstruktionseigenschaften, zum Beispiel zu einem Tunnel-Kuppel-Geodät. Bei diesen Zelten kann die Tunnelkonstruktion beispielsweise durch eine zusätzliche Firststange erweitert werden. Andere Hybridzelte verfügen über eine nach vorne versetzte Kuppel, um eine vergrößerte Apsis zu erhalten. Auch eine vorgelagerte Kreuzkuppel ist möglich, was die Windstabilität erhöht und den Stauraum vergrößert.
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