Worauf Sie beim Kauf einer Radhose achten sollten

Was sollte eine Radhose können? Kurz oder lang, eng oder weit, und welche Sitzpolster? SPORT 2000 bietet Ihnen Tipps zum Kauf einer Fahrradhose

Ob eine Radtour ein Genuss wird hängt nicht nur von Wetter, dem Bike und der Strecke ab. Auch die Bekleidung und dabei vor allem die Radhose entscheiden darüber, ob der Ausflug zur Tour oder zur Tortur wird.

Die Must-Haves einer guten Bikehose

Die perfekte Radhose, davon träumt jeder Radfahrer. Aber was muss eine solche Hose können?
 
Das Radfahren stellt besonders hohe Ansprüche an das Material,vor allem was Verarbeitung, Funktionalität, Passform und Haltbarkeit betrifft. 
Deshalb steck auch eine erhebliche Menge an Know-how und Technologien in den Bike-Textilien.
 
Im Allgemeinen ist aber der richtige Sitz der Radhosen das entscheidende, wie eine zweite Haut soll sich der Stoff an den Fahrer schmiegen und dabei weder zwicken noch drücken. Das gelingt den Hosen durch große Elastizität, korrekte Platzierung der Nähte und deren Flachheit. Seit einigen Jahren gibt es Hosen, die ganz ohne Nähte auskommen. Das Material wird dort verschweißt, um eine Naht zu vermeiden. Bestes Beispiel ist die hotBOND Bikewear von Löffler

Welche Hose für welches Bike? Der Unterschied zwischen Fahrradhosen für Mountainbiker und Rennradfahrer

Die Hose muss nicht nur aus Top-Materialien gefertigt sein, sondern soll auch den Anforderungen des Bikes entsprechen. Hier ist der kleine aber feine Unterschied zwischen den Hosen für Mountainbike und Rennrädern, der über einen schmerzenden Hintern entscheiden kann.
 Mountainbike
 Rennrad
  • leger geschnitten
  • zweite herausnehmbare Innenhose
  • Taschen in die Außenhose eingearbeitet
  • Überhose mit Bibshorts kombinierbar
  • Widerstandfähig
  • Verstärkung im Schritt und Oberschenkelbereich
  •  absolut hautenge Hose
  • eng = aerodynamisch
  • extrem elastisch
  • Verstärkung im Schritt
  • stabiler Sitz durch Träger
  • Verstärkung im Schritt und Oberschenkelbereich
 

  

Kurze oder lange Bikehose?

Die Beantwortung dieser Frage hängt von einigen Faktoren ab und ist natürlich auch immer der individuellen Präverenz überlassen.
  1. Temperatur: bei sinkenden Außentemperatur emphielt sich natürlich die lange Hose

  2. Kette: lange, weit geschnittene Hosen könne sich leicht in der Kette verfangen und zu Unfällen führen

  3. Regenhosen: auf Atmungsaktivität und enge Beinabschlüsse achten

  4. Verletzungen: bei wilden Abfahrten können lange Hosen besser vor Verletzungen schützen

4 Kriterien, die Sie bei der Wahl des Sitzpolsters berücksichtigen sollten

Oft erkennt man die Wichtigkeit eines passedenen Sitzpolsters erst nach einer schmerzhaften Tour ohne oder mit dem falschen Sitzpolster. Hier sind vier Kriterien die Sie bei Sitzpolstern beachten sollten, um die nächste Biketour schmerzfrei zu überstehen:
 
 Geschlecht
  • Damenpolster werden im Genitalbereich weicher gepolstert
  • Herrenmodelle weisen Aussparungen auf
Art des Fahrrads
  •   Winkel zwischen Oberkörper und Fahrrad
  • die am stärksten beanspruchten Stellen verlagern sich
Form des Sattels
  •  die From des Sattels beeinflusst die Form des Sitzpolsters
 Intensität der Tour
  • je länger und intensiver die Tour, desto dicker der Sitzpolster

Einen guten Sitzpolster erkennt man darüber hinaus daran, dass er keine Nahtstellen hat, denn diese können scheuern.
 
Sowohl bei der Auswahl der richtigen Radhose, als auch des passenden Sitzpolsters empfehlen wir die kompetente Beratung durch einen Fachmann. Denn diese kennen die feinen Unterschiede zwischen den Stoffen und wissen welche Hose und welcher Polster zu Ihren individuellen Bedürfnissen am besten passt.
 

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