Trekkingreifen

Erfahren Sie mehr über die technischen Entwicklungen bei Trekkingreife

Man glaubt es kaum: Das vielleicht technisch am meisten weiterentwickelte Teil am Rad ist der Reifen. Das ist auch gut so. Denn gerade Trekkingreifen müssen einer breiten Anforde-rungspalette mit überzeugender Kompetenz begegnen. Zum Beispiel indem sie aktive Sicherheit bieten, durch genügend Haftung und Grip in den Kurven und beim Bremsen. Dar-über hinaus sollen sie leicht sein, leicht laufen und dazu noch hohe Pannensicherheit garantieren. Womit klar ist, dass komplexe Technologie drinnen stecken muss und nicht nur Gummi.

Beschichtung von Trekkingreifen

Seit einigen Jahren etablieren sich vor allem im Trekkingsegment die Breitreifen. Wobei moderne Modelle kaum schwerer sind als Reifen mit normaler Breite. Sie laufen auch ähnlich leicht. Alles eine Frage der Konstruktion und der Gummimischung. Im Trekkingreifen von heute sorgen neben Naturkautschuk auch Ruß, Kieselsäure sowie verschiedene synthetische Zusätze wie Silica für erstklassiges Fahrverhalten und Langlebigkeit. Ganz entscheidend auch die Karkasse, eine Art Netzgewebe, die den Reifen in Form hält und einen wichtigen Beitrag zur so wichtigen Pannensicherheit leistet. Sie gilt als eine der wichtigsten Kriterien für den Trekkingreifen von heute.

Trekkingreifen, die nicht brechen

Tatsächlich gibt es ihn, den Unbreakable, den Reifen der fast niemals bricht. Und zwar dank dicker Gummieinlagen unter der Lauffläche. Wenngleich man schon eines sagen muss: Diese Sicherheit erkauft man mit zäherem Leichtlauf. Denn das Mehr an Gummi muss gewalkt werden und schlägt sich auf das Gewicht nieder. Deshalb fährt man diese Reifen eher nur auf schlechten Pfaden und auf Kurzstrecken. Nur ein bisschen weniger Pannenschutz liefern hochwertige Langzeit-Reifen mit feinmaschigen Karkassen und leichtem, dafür aber sehr dichtem Gewebe. Bis zu 400 g pro Reifen weniger im Vergleich zu Gummieinlagen sind ein gutes Argument.

Bodenhaftung bei Trekkingreifen

Für die Haftung tragen die Gummimischung und das Profil die Hauptverantwortung. Das Ziel ist stets ein perfekter Kompromiss zwischen Leichtlauf, Brems- und Kurvensicherheit sowie geringer Abtrieb. Deshalb gleich zum Profil und zur ersten Überraschung: Aqua Planing gibt es bei Trekkingreifen nicht. Und die zweite: Das Profil wirkt sich erst bei wirklich grobe Stollen auf den Leichtlauf aus. Erst wenn es über Feldwege und Pfade geht, ist so ein Profil wirklich von Nutzen. Eine Frage des Nutzens ist natürlich auch der Reifendruck. Hier gilt die grundsätzliche Regel: Je schmaler der Reifen, desto höher muss er sein. Zu geringer Druck macht das Rad vor allem in Kurven unsicher. Darüber hinaus besteht die Gefahr, beim Überfahren von Unebenheiten sowohl Schlauch als auch Reifen zu zerstören. Natürlich läuft ein schlecht aufgepumpter Trekkingreifen auch wesentlich zäher. 

Praktische Faltreifen

Seit einigen Jahren gibt es auch für Trekkingrad-Besitzer die sogenannten Faltreifen. Praktisch, weil sie für den Transport zusammengelegt und in die Tasche gesteckt werden können. Das Geheimnis: Statt einem Metallband bildet ein sehr flexibles Aramidband den Reifenkern. Angenehmer Nebeneffekt ist das geringe Gewicht. Tipp: Reifen sollten nicht zu lange gelagert werden. Denn sie verlieren im Laufe der Jahre an Haftungsfähigkeit. Sie werden porös, wodurch auch die Pannensicherheit leidet. Seit einigen Jahren gibt es auch für Trekkingrad-Besitzer die sogenannten Faltreifen. Praktisch, weil sie für den Transport zusammengelegt und in die Tasche gesteckt werden können. Das Geheimnis: Statt einem Metallband bildet ein sehr flexibles Aramidband den Reifenkern. Angenehmer Nebeneffekt ist das geringe Gewicht. Tipp: Reifen sollten nicht zu lange gelagert werden. Denn sie verlieren im Laufe der Jahre an Haftungsfähigkeit. Sie werden porös, wodurch auch die Pannensicherheit leidet.
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