Tennisschuhe

Tipps zum Kauf von Tennisschuhen

Tennisschuhe sind eine Wissenschaft für sich. Klar, modernste Technologie beeinflusst auch hier die Beinarbeit und sorgt für hohen Tragekomfort, ausreichende Dämpfung, beste Stabilität und geringes Gewicht. Wobei es natürlich zu unterscheiden gilt zwischen Schuhen für Outdoorplätze und solchen für überdachte Courts. Hier übernimmt vor allem die Sohle eine spielbestimmende Rolle.

Tennis-Hallenschuhe

Tatsächlich ist eine der häufigsten Fragen zum Thema Tennisschuhe jene nach der richtigen Sohle. Am besten stellt man sich in solchen Fällen gleich die Gegenfrage nach dem Platz, wo das Spiel mit dem Filzball in erster Linie ausgeübt werden soll. In der Halle auf einem Velour-Teppich vielleicht? Nun, dann empfehlen sich eindeutig Tennisschuhe mit glattem farblosen Profil, sogenannte Tennishallenschuhe. Sie erlauben leichtes Rutschen auf dem extrem stumpfen, abbremsenden Belag. Tennisschuhe mit Profil würden sich im Teppichboden verheddern und das Rutschen unmöglich machen. Ganz anders die Situation auf Asche, Granulat oder Sand.

Tennisschuhe für den Outdoor-Platz

Um mit Tennisschuhen auf Granulat, Asche oder Sand spielen zu können, braucht es Profil. An diesen sogenannten Tennisaußenschuhen klebt in der Regel eine Sohle, mit einem Design das Fischgräten ziemlich ähnlich sieht und ungewolltes Ausrutschen auf dem Platz verhindert. Zudem schont das Profil den Platz und ermöglicht optimale Beinarbeit sowie exaktes Timing auf Sand oder Granulat. Tennis-schuhe für draußen müssen jedoch auch mehr aushalten als ihre Kollegen für drinnen. Schon allein wegen der wechselnden Temperaturen, der Feuchtigkeit und aufgrund der feinen Sandkörnchen, die ihnen zu schaffen machen.

Tennisschuhe für den Hartplatz

Tennisschuhe für den Hartplatz unterscheiden sich kaum von Outdoormodellen für Sand. Deshalb kann man mit sauberen Sandplatz-Tennisschuhen auch recht ordentlich auf dem Hartplatz spielen. Kleiner Tipp: Bei zu stark profilierten Sohlen verschlechtert sich der Halt auf hartem Beton. Umgekehrt rutscht man mit allzu profillosen Sohlen leicht aus und gefährdet die Gesundheit. Auf Gras sieht das alles ganz anders aus. Denn das Tennisspielen auf diesem Untergrund ist eine Mischung aus Hart- und Sandplatz. Einerseits lässt es sich auf den winzigen Grashalmen ganz passabel rutschen, andererseits kann der Boden auch sehr hart sein. Also spielt man am besten mit mittelstark profilierten „Betonplatzschuhen“.

Konstruktion von Tennisschuhen

Abgesehen von der idealen Besohlung muss ein Schuh aufgrund der extremen Belastung beim Tennis vor allem stabil konstruiert sein, um Stöße und ruckartige Bewegungen abzufangen, sowie den Fuß fest umfassen. Die Gefahr mit dem Sprunggelenk umzuknicken oder sich den Knöchel zu verdrehen ist ein ständiger Begleiter. Deshalb sind hochwertige Tennisschuhe im Mittelfuß ziemlich steif, weisen also eine geringe Torsion auf. Gleichzeitig umfassen sie den Fersenbereich fest, sodass der gesamte Schuh über ein stabiles Außenskelett verfügt. Zur Schonung von Beinen und Wirbelsäule benötigt es ausreichende Dämpfung, besonders im Fersen- und Vorderfußbereich.

Material von Tennisschuhen

Tennisschuhe werden hauptsächlich aus Kunstleder oder anderen synthetischen Stoffen gefertigt. Sie sind leicht und sorgen zudem für ein gutes Klima. Echtes Leder kommt nur noch selten zum Einsatz, hat aber den Vorteil, besonders flexibel und bequem zu sein. Leider ist es aber relativ schwer und lässt die warm-feuchte Luft kaum aus dem Schuhinneren. Beim Tennisschuh stellt das Material eben immer einen Kompromiss zwischen Leichtigkeit, Stabilität und Ventilation dar.
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