Tennisschläger

Aus welche Eigenschaften Sie Wert legen sollten

Ganz grob lassen sich die Rackets in zwei Kategorien unterteilen. Da hätten wir zunächst die Schläger für Turnier- und Clubspieler. Sie legen Wert auf ein aussagekräftiges Feedback des Schlägers sowie auf Präzision. Im Gegensatz dazu freuen sich Freizeitspieler über Rackets, die von sich aus mehr Druck erzeugen und so ihren langsameren Schwung ausgleichen. Power und Komfort lautet hier die Devise. Letzterer hat auch immer etwas mit dem Gewicht zu tun.

Schlägerkopffläche

Rackets für Freizeitspieler sind fast alle leicht, obwohl mehr Gewicht auch mehr Schwung und Power bedeuten würde. Um dennoch eine ordentliche Beschleunigung zu erzielen, braucht es daher größerer Schlägerkopfflächen. Der Grund: Je größer die Fläche, desto größer ist auch der optimale Ballbereich und desto stärker der Trampolineffekt. Ob ein Schläger eher kopflastig oder ausgewogen balanciert sein soll, ist Geschmacksache.

Bespannung

Als viel wichtiger beurteilen Tennisexperten die Bespannung. Dabei gilt: je härter desto mehr Schlagkontrolle. Mit einer weniger harten Bespannung lassen sich Bälle schneller retournieren. Anfänger werden daher eher weich „besaitet“ sein. Fazit: Tennisschläger sind eine sehr individuelle Angelegenheit. Deshalb schon vor dem Kauf mit einem ausgewählten Leihracket zumindest eine Stunde spielen!

Vibrationsdämpfer

Wussten Sie, dass Vibrationsdämpfer ausschließlich einen Soundeffekt haben, sprich den Klang des Schlages dämpfen und nicht, wie der Name vermuten ließe, eine Auswirkung auf die Schlagvibrationen haben? Saitendämpfer mit „Pfiff“ erzeugen während der Schlagbewegung einen pfeifenden Ton. Je schneller und optimaler geschlagen wird, desto lauter ist das Geräusch. Ein nicht gut durchgeführter Schlag verursacht nur einen schwachen Ton.
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