Stand Up Paddling

Infos zur beliebten neuen Sportart

Seit 2010 beobachtet man auf Österreichs Seen immer mehr Menschen, die mit einem Paddel auf einem Board stehend sich bemühen, voranzukommen. Die drängende Frage lautet: Warum tun die das? Die Antwort ist relativ einfach. Stand up Paddeling (SUP) ist leicht zu erlernen und es macht richtig Spaß. Das dürfte auch der Grund sein, warum diese neue Trendsportart binnen kürzester Zeit einen Siegeszug von Hawaii aus über den gesamten Globus hingelegt hat. Promis wie Shakira und Will Smith tun es, Sportgrößen wie Lindsey Vonn oder Kathrin Zettel haben es in ihren Trainingsplan aufgenommen. Letztere steht beispielhaft dafür, dass SUP auch in Österreich boomt wie keine andere Trendsportart. Aber nochmals kurz zurück nach Hawaii.

Aus Langeweile erfunden

Auf der Trauminsel in Pazifischen Ozean fand vor etwa 10 Jahren die Wiedergeburt dieser Bewegungsform statt, die bis weit in die Menschheitsgeschichte zurückreicht. Stehendes Paddeln praktizierte man nämlich schon anno irgendwann. Zum Beispiel am Hallstätter See im Salzkammergut mit langen Holzbooten, sogenannten Plätten. Mit den beiden Big-Wave-Surfern Laird Hamilton und Dave Kalama haben wir die Wiederauferstehung des Stehpaddelns zwei Veteranen des Wassersports zu verdanken. Sie nutzten die langweilige Pause eines Surf-Shootings, um mit ihren Surfbrettern und mit einem Kanu-Stechpaddel in Händen eine kleine Welle zu erwischen. Bald schon merkten sie, dass mit längeren Paddeln viel mehr Wellen in kurzer Zeit erreicht werden konnten. Womit SUP geboren war.

Draufstellen und lospaddeln

Kehren wir aber nun wieder zurück nach Österreich und fragen uns, warum sich SUP in einem Land ohne Meerzugang so rasant zunehmender Beliebtheit erfreut. Wahrscheinlich weil der in rot-weiß-roter Wolle gefärbte Sportler von Natur aus mit eben dieser sehr verbunden ist und die grandiosen Seen und Flüsse ein einzigartiges SUP-Ambiente bieten. Außerdem verbindet der Sport Surfen, Fitness und Bodyworkout zu einer leicht erlernbaren und von jedermann praktizierbaren Mischkulanz. „Draufstellen – lospaddeln – Spaß haben“ lautet die Devise ganz im Unterschied etwa zu Wind- oder Kitesurfen, für die man ein beträchtliches Lernpensum zu bewältigen hat.

SUP-Kurse und Ausrüstung

Natürlich kann man Stand up Paddeling in Kursen lernen. Unter dem Dach der Austrian Stand up Föderation (ASF) bieten diverse SUP-Center österreichweit Schulungen aber auch die notwendige Ausrüstung zum Ausleihen an. Letztere ist nicht ganz unwichtig, gibt es doch mittlerweile sogar schon extra dafür entwickelte Bekleidung, zum Beispiel in Form von wasserdichten aber atmungsaktiven Membran-Overalls. Österreich ist schließlich nicht Hawaii, wo man praktisch immer im Bikini oder der Badehose ausrücken kann. Selbstverständlich gibt es auch spezielle Paddel und SUP-Boards. Letztere in verschiedenen Ausführungen, abgestimmt auf Einsatzgebiet und Körpergewicht. Weitere Infos über SUP-Events, Kurse und wo es SUP-Center in Österreich gibt, findet man auf www.austriansup.at
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