Speedhiking

Der schnellste Weg nach oben

Was versteht man unter Speedhiking?

Bevor wir uns vor lauter Speed inhaltlich verstolpern, ein paar Worte zur Frage, was Speed Hiking überhaupt sein soll? Nun, wir reden hier von einer schnellen Form des Wanderns in speziellen Schuhen, mit Stöcken und leichtem Gepäck in anspruchsvollem Gelände. Im Grunde geht es darum, die üblichen Wanderrouten schnelleren Schrittes bzw. im Laufschritt zu bewältigen. Auf diese Weise wird Wandern zu einer selbstständigen Fitnesssportart, die jedoch ohne Probleme an jedes Leistungsprofil und Alter angepasst werden kann. Denn das Tempo wählt natürlich jeder selbst. Wichtig ist das Naturerlebnis in Verbindung mit einem stärkeren Fokus auf die körperliche Fitness und den Trainingseffekt. Apropos Training:

Tipps zum Speedhiking

Beim Speed Hiking werden vor allem die Bein-, Rumpf und Oberkörpermuskulatur ordentlich beansprucht. Der ständig wechselnde Untergrund und die variierenden Umweltbedingungen fördern zudem die Koordination. Keine Frage auch, dass Herz und Kreislauf mit jeder Tour stärker werden. Deshalb immer eine Pulsuhr tragen! Hiking-Profis vertrauen übrigens dem 3-Phasen-Training. Dazu gehört die Aufwärmphase zum geschmeidig Machen der Muskulatur. Dann die Hauptphase, also das Training im angestrebten Leistungsbereich und das Ausklingen mit der Erholungsphase. Kleiner Tipp zur kontrollierten Leistungssteigerung: Nehmen Sie sich eine bestimmte Strecke vor, gehen Sie diese schneller als beim Wandern, stoppen Sie die Zeit und setzen Sie sich beim nächsten Mal bei gleicher Strecke ein neues zeitliches Ziel! Aber bitte nicht übertreiben, sonst leidet der Spaßfaktor, der selbstverständlich auch vom Material abhängt. Aber man braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Neben atmungsaktiver Bekleidung vor allem Schuhe, Stöcke und Rucksack. Die jedoch sollten alle von erster Güte sein.
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