Rodeln und Bobs

Die beliebtesten Geräte im Überblick

Rodel

Anders als der klassische Holzschlitten besteht eine Qualitätsrodel aus einem flexiblen Grundgerüst mit schräg gestellten Kufen, die in der Längsrichtung leicht gebogen und mit den beweglichen Böcken verbunden sind. Sinn dieser Biegung ist die Optimierung des Schwerpunktes und die Verringerung des Drehwiderstandes. Der Effekt: verbesserte Lenkbarkeit und damit höhere Fahrsicherheit. Durch die flexible Verbindung von Kufen und Sitzbank lassen sich Kurven durch Gewichtsverlagerung perfekt meistern. In Summe verfügt die Rodel dadurch über eine wesentlich höhere Wendigkeit und ein sehr präzises Verhalten in den Kurven. Aufgrund der Schrägstellung der Kufen gleitet die Rodel an deren Innenkanten und erfreut den Rodler mit exakten Spurführungsqualitäten.

Plastikbob

Der Plastikbob läuft auf weichem und nassem Schnee gut, gehört aber nicht auf die Rodelbahn, weil er auf vereistem und glattem Untergrund kaum noch zu steuern ist. Das Gleiche gilt auch für den Lenkbob, bei dem das Lenkrad mit den Kufen verbunden ist. Er ist zwar einfacher zu lenken als ein Bob mit seitlichen Bremsen bzw. ohne Bremsen, dennoch ist Vorsicht geboten.

Klassischer Holzschlitten

Der bekannte Holzschlitten gleitet nur auf fester Unterlage gut, rutscht aber wegen den flach aufliegenden Metallkufen auf harten oder vereisten Bahnen seitlich weg. Er ist robust und langlebig. Man lenkt und bremst ihn mit dem Fuß auf der Innenseite der Kurve. Und zwar, indem man mit der ganzen Schuhsohle direkt an der Kufe in den Schnee tritt. Beine dabei nicht strecken! Sitzen zwei auf dem Schlitten, lenkt am besten der, der hinten sitzt.

Schneerutscher

Als Alternative zum Freizeitschlitten ist der Schneerutscher seit einigen Jahren sehr beliebt. Dabei handelt es sich um eine leicht zu transportierende Scheibe aus gleitfähigem Kunststoff mit Handgriff, welche sich allerdings kaum lenken läßt, trotzdem sie zum Teil sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht.

Bobs

Bobs sind in erster Linie als Kindergeräte einzustufen. Das Abwärtsgleiten macht mit allen richtig Spaß. Vorausgesetzt natürlich man verwendet sie nur dort, wo sie ihr Stärken ausspielen können.

Zipfelbob

Der Urahn des Zipfelbobs ist die Kohlenschaufel, auf der man früher über den Schnee rutschte. Heute wird er natürlich aus Kunststoff hergestellt und besteht aus einer kleinen, kufenlosen Sitzfläche. Deshalb ist er auch kein Schlitten im eigentlichen Sinn. Auf der Sitzfläche befindet sich ein Haltegriff, der zwischen die Beine genommen wird und als Bremse dient. Zusammen mit den Füßen dient er auch als Steuerinstrument. Durch seine Form lässt sich der Zipfelbob mit ein wenig Übung leicht und präzise steuern.
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