Outdoor Rucksack

Rucksack-Packliste für jede Gelegenheit und worauf Sie beim Kauf achten müssen

Rucksack-Packliste: die Grundausstattung

Was nehme ich bei Bergtouren mit?

Selbst der beste Outdoor-Rucksack der Welt muss richtig befüllt werden, damit er zum unerlässlichen Begleiter wird. Die folgende Checkliste enthält die Must-haves für Ihren Rucksack, also die Dinge die auf jeden Fall hinein und mit auf die Tour müssen.
Check Liste für das Rucksack-Packen: 

  • Erste Hilfe Ausrüstung: man weiß ja nie...
  • Karte und Kompass: vor allem in Wandergebieten die man nicht kennt wichtig
  • Wasserflasche: trinken ist wichtig wenn man Sport macht, also ruhig viel Wasser einpacken
  • Warme Bekleidung und ein Shirt zum wechseln: damit man am Gipfel aus den verschwitzten Klamotten raus kommt bzw. bei einem Wetterumschwung nicht friert
  • Regenschutz: auch wenn es nicht nach Regen aussieht, in den Bergen wird man oft von dunklen Wolken überrascht
  • Sonnenschutz: die Kraft der Sonne sollte man niemals unterschätzen, selbst wenn die Temperaturen nicht sehr hoch sind
  • Taschenlampe oder Stirnlampe: so ist man nicht hilflos im Dunklen unterwegs, falls eine Wanderung länger dauert als geplant
  • Traubenzucker bzw. Proviant: Hunger oder Kreislaufproblem sind keine guten Begleiter, daher lieber noch einen Müsliriegel oder einen Apfel einpacken
  • (aufgeladenes) Handy: im Notfall muss man Hilfe rufen können, achten Sie daher darauf, dass Ihr Akku voll ist

Der Proviant

Eigentlich beginnt die richtige Ernährung schon am Abend vor der Tour mit kohlenhydratreicher Kost. Sprich Nudeln, Getreideprodukte, frisches Gemüse und Obst. Ähnliches gilt für den nächsten Morgen, an dem Müsli, Vollkornbrot, magerer Käse und Obst am Tisch stehen sollten. Also vitamin- und ballaststoffreiches Essen, das den Körper nicht über Gebühr belastet. Ist man einmal losmarschiert, steigt der Energiebedarf während des Wandertages kontinuierlich. Wer halbwegs fit am Ziel ankommen will, muss diesen Bedarf decken. Dazu muss man wissen, dass der Körper die Energie einerseits aus Kohlenhydraten und andererseits aus Fetten gewinnt. Letzteres erweist sich für den Organismus als relativ aufwendig. Deshalb packt man vor allem Kohlenhydrate in den Rucksack, dazu ein bisschen Süßes und natürlich ausreichend Flüssigkeit. Das perfekte Wandermenü kann folglich so aussehen:

Die gesunde Jause:
  • Die Klassiker: Brot, Wurst & Käse
  • Obst & Gemüse: Banane, Karotte, Apfel & (roter) Paprika
  • Magnesiumlieferanten: Mandlen & Eier
  • Süßes: Müsliriegel & dunkle Schokolade
  • Flüßigkeit: Tee & verdünnte Fruchtsäfte

Ich packe meinen Rucksack...für eine mehrtägige Tour

Hier gilt eigentlich nur eine Regel: so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig. Und das bedeutet folgendes: Der Rucksack soll zwar einerseits alles enthalten was man braucht, andererseits soll man alles endbärliche lieber Zuhause lassen, da es den Rucksack nur unnötig schwer und voll macht.
Worauf Sie aber nicht verzichten dürfen:

  • großer Rucksack: mindestens 45 Liter Fassungsvermögen
  • bequeme und warme Bekleidung zum Übernachten: Nachts wird es oft kalt in den Bergen
  • Schlafsack: dieser sollte in der Nacht warm halten, aber atmungsaktiv sein
  • Hygieneartikel: Zahnbürtste, Deo und Kamm dürfen hier nicht fehlen
  • Ladegerät fürs Handy
  • Nadel und Fade: damit man im Fall der Fälle das gröbste Reparieren kann
  • Schnurr: für Reperaturen oder als Notfall-Schnürsenkel
  • Kleidung für alle Wetterlagen: generell gilt: vorher über das Wetter informieren

Walking in a Winter Wonderland - Touren im Schnee

Auch im Winter kann man wandern und so die Berge auf eine ganz neue Art kennen lernen, man muss sich nur den Umständen anpassen und seinen Rucksack dementsprechende packen.

Hier finden Sie Listen mit der Ausrüstung, die im Winter noch zusätzlich zur Grundausstattung benötigt wird.
Für eine Winter-Tageswanderung: 
  • Handschuhe: unbedingt wasser- und winddicht
  • Halstuch: auf atmungsaktives Material achten
  • Mütze: diese sollte gut sitzen und atmungsaktiv sein
  • Thermosflasche mit heißem Tee: auch bei Kälte nicht auf das Trinken vergessen!
  • Spikes: diese sollten leicht an- und abmontierbar sein
Für Schneeschuhtouren:

  • Schneeschuhe
  • Stöcke mit Schneetellern: mindestens 8cm Durchmesser
  • Lawinenschaufel
  • Lawinensonde
  • Lawinenverschütteten-Suchgerät
  • Ersatzbatterien

Für die ganz Familie

Bei jedem Ausflug mit Kindern sollte man gut vorbereitet sein, beim Wandern ist es nicht anders.Das muss im Rucksack richtig viel Platz sein,

damit Proviant, Getränke und Ersatzkleidung für alle kleinen Bergsteiger hinein passen.
     Folgende Dinge verschönern eine Wanderung mit Kinder:
  • Lupe: damit man Käfer und Blätter genauer erkunden kann
  • Bestimmungsbuch: weil Kinder immer alles ganz genau wissen wollen
  • viel Zeit: denn Kinder wollen die Umgebung erkunden und den Berg kennen lernen
  • Fernglas: so kann man auch Tier in der Fernen beobachten
  • Spiele: "Ich sehe was, was du nicht siehst" oder "Ich packe meinen Koffer" versüßen jeden Aufstieg

Maximaler Tragekomfort und Gewichtsentlastung bei Outdoor-Rucksäcken

Hohen Tragekomfort in jedem Gelände verlangt nach einem Tragesystem, das auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt ist. In erster Linie fällt einem Outdoor-Rucksack dabei die Entlastung des Rückens und der Wirbelsäule zu.

Die Komponenten eines Outdoor-Rucksacks:
  • Hüftgurt: trägt das Hauptgewicht eines Outdoor-Rucksacks, dadurch wird die Hauptlast von den Beinen und nicht den Schultern getragen
  • Schultergurt:helfen beim Tragen der Last und stabilisieren den Rucksack, zeichnen sich meist durch beständiges Material mit atmungsaktiver Polsterung aus
  • Brustgurt: wird am Schultergurt befestigt, hilft ebenfalls bei der Stabilisierung des Outdoor-Rucksacks und entlastet die Schultern
  • Rucksack-Rückenteil
Damit der Hüftgurt seine Funktion bestmöglich erfüllen kann, sollte er aus steifem Material gefertigt sein. Der Hüftgurtansatz wiederum entscheidet über die Beweglichkeit. Zwei Varianten stehen hier zur Verfügung.
Erstens eine relativ feste Verbindung des Hüftgurtes mit dem Rucksack, wobei hier die Kraftübertragung auf den Beckenknochen steigt und sich große Lasten besser tragen lassen. Zweitens eine eher lose Aufhängung, die der Hüfte mehr Bewegungsfreiheit für harmonische Steigbewegungen lässt.
 
Für eine exakte Rucksackabstimmung empfiehlt sich eine Lagenverstellmöglichkeit an den Schulterträgern oder am Hüftgurt. Ein wirklicher Vorteil vor allem bei langen Wandertouren.

 

 

 

Mit dem Rucksack auf das Angenehmste verbunden

Gerade wenn Sie mehrstündige oder gar mehrtägige Outdoor-Touren planen, ist es unerlässlich, dass der Rucksack bequem sitzt. Dazu ist es wichtig, dass der Rucksack nicht in voller Länge am Rücken anliegt. Für den Abstand zwischen Rucksack und Rücken sorgen spezielle Konstruktionen wie zum Beispiel ein vorgespannter Netzrücken, der einen Ventilationsraum zwischen Rücken und Rucksack bildet, der die warme Luft nach drei Seiten abziehen lässt. Angenehmer Nebeneffekt: man schwitzt am Rücken dadurch weniger.
 
Bei Outdoor-Rucksäcken gehören gepolsterte Schulter- und Hüftgurte bereits zur Standardausrüstung. Schultergurte sind heute meist stark S-förmig, passen sich optimal an und reiben nicht am Nacken.

Praktische Extras eines Outdoor-Rucksacks

Moderne Rucksäcke verfügen meist über eine Auswahl praktischer Extras. Besonders beliebt ist zum Beispiel eine Stockbefestigungs-Vorrichtung, mit der Trekkingstöcke, wenn sie gerade nicht im Einsatz sind, bequem am Rücken getragen werden können. Gerade bei Regenwetter extrem nützlich und vom Gewicht her ganz leicht: die integrierte Regenhülle bei Outdoor-Rucksäcken. Auch eine Trinkvorrichtung ist praktisch: viele Outdoor-Rucksäcke haben kleine Auslässe für ein intelligentes Trinksystem. Darüber hinaus erweist im Ernstfall eine integrierte Notfall-Pfeife nützliche Dienste und nicht zuletzt relevant bei Outdoor-Rucksäcken: praktische Seitenfächer und Innentaschen sowie bei größeren Outdoor-Rucksäcken wichtig: ein geteilter Packsack.


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