Nordic Walking

Positive Wirktung auf den Organismus

Im Vergleich zum einfachen Walken oder Wandern wird durch die gleichzeitige Arm-Bein-Bewegung der gesamte Muskelapparat beansprucht. Mit dem Effekt, dass die Pulsfrequenz sowie der Stoffwechsel sanft steigen und sich der Energieumsatz erhöht. Die zusätzliche Arm-Stock-Arbeit stärkt sowohl die Schulter-, Arm-, Rücken-, Bauch und Brustmuskulatur. Willkommener Zusatzeffekt: die Mobilisierung im Schulter-, Nacken- und Rumpfbereich.

Ausrüstung für das Nordic Walking

Materialmäßig müssen Nordic Walker keinen großen Aufwand befürchten, allerdings sollte das Wenige gut gewählt sein. Gemeint sind die richtigen Stöcke sowie Schuhe und Bekleidung. Bei Schuhen gilt es, auf die Abrolleigenschaften zu achten. Sprich keine zu hohen Fersen und kein Druck auf die Achillessehne. In Sachen Kleidung empfiehlt sich auch beim Nordic Walking qualitativ hochwertige (Softshell-)Funktionsbekleidung. Also atmungsaktive, klimaregulierende Unterwäsche, feuchtigkeitstransportierende, wärmeisolierende Zwischenschicht sowie atmungsaktive und wind- bzw. feuchtigkeitsabweisende Oberbekleidung. Und dann kann’s richtig losgehen.

Vorsprung durch Technik

Die Effektivität von Nordic Walking hängt allerdings ganz wesentlich von der richtigen Technik ab. Zur Vermeidung von Fehlern empfiehlt sich der Besuch eines Kurses. Dabei lernt man auf die richtige, schwungvolle Armtechnik und eine ökonomische Gehbewegung zu achten. Die individuelle Schrittlänge bei richtigem Abrollen des Fußes ist die Grundlage zur richtigen Körperhaltung. Neben der korrekten Technik spielt die Lockerheit eine ganz wesentliche Rolle. Es gilt, den Körper fühlen zu lernen. Also Schultergürtel locker lassen, Arme und Beine im Schwung bewegen und vor allem als Einsteiger nicht zu viel Kraft einsetzen. Wie intensiv das Training ausfällt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen, wenngleich eine halbe Stunde das absolute Minimum darstellt, will man das Herz-Kreislaufsystem verbessern.
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