Longboards, Candyboards und Co.

Warum wir die Bretter mit den Reifen lieben

Lässig in die Schule rollen, entspannt durch die Stadt cruisen oder ein paar coole Tricks üben mit den neuesten Boardtrends stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen.

Aber was ist das Besondere an den neuen Bords? Was macht Sie cooler als das altbekannte Skateboard?

Longboards


Diese Bretter sind seit einiger Zeit überall zu sehen und erfreuen sich großer Beliebtheit. Wer jetzt glaubt es handelt sich um ein verlängertes Skateboard der liegt allerdings falsch, denn das Longboard gab es schon vor seinem kürzeren Kollegen. Auch in der Form unterscheiden sich die beiden deutlich, Im Gegensatz zum Skateboard sind die Enden rund, wohingegen bei Longboards eines oder beide Enden spitzer zulaufen.

Der große Vorteil der zwischen 90 und 150 cm langen Bretter: sie verfügen über größere Laufstabilität und erlauben dadurch höhere Geschwindigkeiten.

Im Laufe der letzten ca 50 Jahre in denen es die Bretter mit den Rollen schon gibt, entwickelten sich die unterschiedlichsten Tricks und Fahrstile, Downhill, Dancing, Cruisen und Hippie Jump sind nur einige davon.

Um die genau Entstehung ranken sich diverse Geschichten in einem Punkt sind sich aber alle Entwicklungsgeschichten einig: die rollenden Boards entstanden aus Surfbrettern.

So viel zum größeren Verwandten des Skateboards, nun zum Kleinsten Angehörigen der Board-Familie.

Candyboards


Unter den Fans vor allem auch als Pennyboards bekannt, begeistern sie Boarder mit ihrer wirklich geringen Größe von nur 56-70cm. Sie passen in jeden Rucksack und sind durch ihr Material auch noch leicht. Die Candyboards bestehen nämlich aus Plastik und das in den vielen Farben des Regenbogens, Hauptsache bunt und knallig, daher auch der Name Candyboard(vom Englischen Candy: Süßigkeit). Die kleinen bunten fahrbaren Untersätze sind also mehr als reines Fortbewegungsmittel, sie sind auch Mode- und Lifestylestatement.

Das besonders coole an den Pennyboards: aufgrund ihres Plastik-Brettes kann man auch barfuß damit fahren und das am besten in der City, denn dort können Sie ihre Wendigkeit voll ausspielen.

Skateboards


In den frühen 60er Jahren entwickelten sich die 80 cm langen Skateboards in den USA, es dauerte aber rund 10 Jahre bist die Asphaltsurfer in Österreich ankamen. Mitte der 90er Jahre entwickelte sich ein Kult um die Bretter, ihre Form wurde leicht verändert, was dazu führte, dass mehr Tricks machbar wurden. Das Skateboard war nie bloß ein Gerät zur Fortbewegung, aber als man auf einen schlankeren, vorne und hinten beinahe symetrieschen Schnitt umstieg stieg die Hebelwirkung und der Skateboard-Kult nahm seinen Anfang.

Die Kultur des Rollbrettes beeinflusst nicht nur die Fortbewegung seiner Anhänger sondern auch Kleidung, Musikstil und Sprache, es entwickelte sich ein eigener Slang und Modelabels, die sich auf die spezielle, weite, lässige Kleidung der Skater konzentriert haben. Auch die Musik und die bildende Kunst wurden vom Skateboard-Hype mitgerissen, bester Beweis dafür sind Graffitis.

Vergleich

   Skateboard  Candyboard Longboard
 Länge 80 cm
56-70 cm
90-150 cm
 Material Holz / Plastik
Plastik

 Entstehung Frühe 60er Jahre
Frühe 70er Jahre
Frühe 60er Jahre
 Einsatzgebiet
überall / Halfpipe
Stadt
überall
 Möglichkeiten Tricks
leichtes Manövrieren
hohes Tempo
 Vorteile flexibel einsetzbar, viele Tricks
sehr Wendig, stylisch
große Laufstabilität, Geschwindigkeit
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