Kompressions­bekleidung

Seit 150 Jahren ist Kompressionsbekleidung in der Medizin im Einsatz. Auch im Ausdauersport gehört sie für viele Athleten längst zur Grundausrüstung. Nun hält sie auch Einzug in die Fitnessstudios. Lesen Sie nachfolgend, warum das so ist.

Vorteile von Kompressionsbekleidung beim Sport

Der erste Vorteil von Kompressionsbekleidung liegt in der verbesserten Blutzirkulation, den der Druck auf die Gliedmaße bewirkt. Die erfreuliche Konsequenz daraus liegt in der optimierten Versorgung mit Sauerstoff. Außerdem werden Beine und Arme deutlich schneller warm. Zudem drückt die graduell abgestufte Kompression das Blut in den Venen zum Herzen hin. Das wiederum beschleunigt den venösen Rückfluss, wodurch Stoffwechselprodukte schneller vom Muskel abtransportiert werden.

Schneller fit

Außerdem verbessert Kompressionswäsche den Muskel- und Gewebehalt. Das kann Schäden während der sportlichen Betätigung verhindern und das Anschwellen des Muskels inklusive Wassereinlagerungen nach dem Sport reduzieren. Weiterer Vorteil: Die eng anliegende Kompressionsbekleidung erhöht die sinnliche Körperwahrnehmung, was die Stabilität und das Reaktionsvermögen verbessert. Eindeutige Fortschritte lassen sich auch beim Ermüdungsverhalten der Muskeln feststellen. Sie sind bei körperlicher Betätigung meist starken Vibrationen ausgesetzt. Sie gelten als eine der Hauptursachen für vorzeitige Ermüdung, weil sie mit zusätzlichem Energieaufwand reduziert werden müssen. Die Kompressions-Wäsche verringert diese Vibrationen, wodurch sich sowohl die Ausdauer als auch die Muskelstärke erhöhen.

Idealer Allrounder

Eindeutige Verbesserungen lassen sich auch bei der Erholung feststellen. Das liegt an der bereits erwähnten, optimierten Durchblutung. Denn so wird Laktat schneller abgebaut sowie abtransportiert und Muskelschäden rascher repariert. Alles zusammen verkürzt die Regenerationszeit, was auch im Fitnessstudio kein Nachteil ist. Tatsächlich bestätigen zahlreiche Studien positive Effekte, die Studiobesucher sowohl beim Kursprogramm als auch an den Geräten unterstützen. Wer sich beim Zumba, Crossfit oder Spinning zu neuen Höchstleistungen pushen will, profitiert von den minimierten Muskelvibrationen. Beim Gerätetraining wiederum sorgt der Druck des Kompressionsmaterials für eine spürbare Vorspannung, die sich positiv auf die Körperhaltung auswirkt. Durch mehr Körperbalance und Muskelkoordination sinkt das Verletzungsrisiko.

Material und Herstellung von Kompressionsbekleidung

Die berechtigte Frage an dieser Stelle lautet: Garantiert jede Kompressionsbekleidung diese Ef-fekte und Vorteile? Die Antwort liefert ein Blick auf das Material und die Herstellung. Zunächst einmal bedarf es nämlich eines Gewebes, das eine grundsätzliche 360°-Rundumfestigkeit liefert die für eine gleichmäßige Kompression auf die Muskulatur sorgt. Diese Festigkeit erzielt man am besten im Rundstrickverfahren in Kombination mit verschieden starken Fasern. Zum Beispiel mit den eigens dafür entwickelten PWX®-Fasern mit antibakteriellen Eigenschaft und eingebautem Sonnenschutz nach UPF 50+ Standard. Die unterschiedlich starken Fasern sorgen unter anderem auch für die so wichtige Abstufung zum Herzen hin, sprich für unterschiedliche Kompressionsstärken in Verbindung mit einem graduierten Schnitt.

Weitere Einsatzbereiche von Kompressionsbekleidung

Natürlich hat es sich herumgesprochen, dass verbesserte Durchblutung, schneller Regeneration und die anderen Vorteile von Kompressionsbekleidung auch über den Sport und die Medizin hinaus durchaus nützlich sind. Deshalb schlüpfen viele Menschen auf Reisen, während der Arbeit oder zwecks nächtlicher Regeneration in diese Hightech-Textilien. Am besten ist, man probiert das einfach selber einmal aus.
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