Fahrradtaschen

Vor- und Nachteile der einzelnen Typen

Die Lenkertasche ist zweifellos eine der kleineren unter den Taschen, die man sich aufs Rad hängen kann. Und dennoch kann keiner mehr darauf verzichten, der schon einmal ihre Vorteile unterwegs genossen hat. Denn damit sind zum Beispiel so unentbehrliche Dinge wie die Tourenkarte, Regenjacke, Sonnenbrille oder Fotoapparat schnell verfügbar weil absolut griffbereit. Die Liebe zur Tasche steigt weiter, wenn sie sich im Bedarfsfall in eine praktische Umhängetasche verwandeln lässt, weil man kurz mal ohne Drahtesel unterwegs sein will. Und dennoch gibt es innerhalb der Lenkertaschenfamilie charakterliche Unterschiede

Das sollten Sie bei der Wahl einer Lenkertasche beachten

Lenkertaschen

Die Lenkertasche ist zweifellos eine der kleineren unter den Taschen, die man sich aufs Rad hängen kann. Und dennoch kann keiner mehr darauf verzichten, der schon einmal ihre Vorteile unterwegs genossen hat. Denn damit sind zum Beispiel so unentbehrliche Dinge wie die Tourenkarte, Regenjacke, Sonnenbrille oder Fotoapparat schnell verfügbar weil absolut griffbereit. Die Liebe zur Tasche steigt weiter, wenn sie sich im Bedarfsfall in eine praktische Umhängetasche verwandeln lässt, weil man kurz mal ohne Drahtesel unterwegs sein will. Und dennoch gibt es innerhalb der Lenkertaschenfamilie charakterliche Unterschiede.

Lenkertaschen mit oder ohne Zwischenfächer?

Grundsätzlich gilt es zu entscheiden, ob man eher der Wühlkisten-Typ ist oder eher auf Ordnung steht. Ist Letzteres der Fall, dann hat man diese Vorliebe mit etwas mehr Taschengewicht zu bezahlen. Die Unterteilungen und außen aufgenähten Zusatzfächer sind nun mal nicht schwerelos. Bei dieser Gelegenheit kann man sich auch gleich Gedanken über die Polsterung der Taschenwände machen. Viel Polster schützt den Inhalt zwar besser, erhöhen allerdings das Gewicht weiter. Packprofis gleichen mangelnde Polsterung mit Handschuhen oder Regenbekleidung aus.

Stabile Verbindung zum Lenker

Auch in Sachen Stabilität hat der Biker eine ganze Menge Auswahl. Tatsächlich gibt es große Unterschiede. Erfreulicherweise beweisen innovative Modelle, dass ein stabiler Rahmen nicht gleich den Aufstieg in die Schwergewichtsklasse bedeuten muss. Wer schon mal die Erfahrung gemacht hat, wie nervig eine ständig hin- und her schlagende Tasche sein kann, weiß wie wichtig eine stabile Verbindung zum Lenker hin ist. Die auf die Halterung wirkenden Hebelkräfte werden mit einer durchdachten Adapter-Lösung am Lenkerrohr abgefangen. Außerdem schont eine stabile Tasche nicht nur die Nerven, sondern sorgt auch für ein besseres Lenkverhalten.
 

Kartenfächer bei Lenkertaschen

Nervenschonend, weil gute Orientierungshilfe, kann auch eine Karte sein, die idealerweise in der transparenten Kartenhalterung der Lenkertasche steckt. Praktisch auch, weil die Folie jederzeit freie Sicht auf die Karte ermöglicht. Weil das Kartenfenster gar nicht groß genug sein kann, lassen sich die meisten Hüllen ausklappen. Und um alles verlässlich gegen die Nässe zu schützen, kann man auf zwei Arten vorgehen. Entweder mit regendichten Ausfüh-rungen oder mit separater Regenhülle. Erstere haben den Vorteil, dass man bei einsetzendem Regen nicht extra die separate Regenhülle zücken muss, die nebenbei auch noch Platz wegnimmt. Und weil ohne Hülle der Blick auf die Karte immer optimal bleibt.

Hinterrad- oder Gepäcksträgertaschen

Da wären zunächst einmal die Hinterradtaschen mit ihren zwei Befestigungshaken. Für zusätzliche Stabilität sollte sie an einem dritten Punkt möglichst tief an der Tasche zu befestigen sein. Zum Beispiel an den seitlichen Gepäckstreben. Nicht zu vergessen die Reflektoren nach hinten, vorne und seitlich. Hinterradtaschen können problemlos 20 bis 25 Liter Packvolumen bzw. bis zu 15 Kilo schlucken. Lenkertaschen sind nicht ganz so "gefräßig".

Besonders beliebt sind wasserdichte Modelle.

Packtaschen

Ganz anders dagegen die Packsäcke als feine Variante für die gediegene Tour mit wenig Gepäck. Die machen es sich mit sperrigen Gegenständen in ihrem Inneren am hinteren Gepäckträger gemütlich. Also zum Beispiel mit Zelt oder Isomatte.

Satteltaschen

Eine Alternative für den täglichen Ausritt sind Satteltaschen. Sie nützen den Platz direkt unter dem Sattel und geben einen idealen Stauraum für Werkzeug und Ersatzschlauch. Aber auch der Regenschutz findet in den bis zu 2 Liter fassenden, teilweise vergrößerbaren, Taschen ein passendes Zuhause.

Rahmentaschen

Wer jetzt noch nicht genug Taschen am Rad hat, könnte sich zum Beispiel noch eine Rahmentasche zulegen. Rahmen deshalb, weil sie an zwei Rahmenrohren befestigt wird und dadurch sicher und stabil anliegt. Ideal für schweres Werkzeug, das andere Radtaschen unvorteilhaft beschweren würden.
nach oben