Campingmatten

Selbstaufblasbare Matten sorgen für Schlafzimmer-Komfort

Die Weisheit, wonach die Nacht über die Qualität des nächsten Tages entscheidet, kennen Outdoor-Enthusiasten nur allzu gut. Das Motto lautet: Nur wer des Nächtens bequem auf der Matte liegt, kann am nächsten Tag darauf stehen. Und zwar fit und einsatzbereit. Dazu bedarf es allerdings einer Unterlage, die mehr kann als nur weich sein. So wie die Mehrzahl der genialen „Puste-Matten“, die es als leichte Sommermatten und Winter- bzw. Ganzjahresmatten mit großen Isolierleistungen zu kaufen gibt. Die Weisheit, wonach die Nacht über die Qualität des nächsten Tages entscheidet, kennen Outdoor-Enthusiasten nur allzu gut. Das Motto lautet: Nur wer des Nächtens bequem auf der Matte liegt, kann am nächsten Tag darauf stehen. Und zwar fit und einsatzbereit. Dazu bedarf es allerdings einer Unterlage, die mehr kann als nur weich sein. So wie die Mehrzahl der genialen „Puste-Matten“, die es als leichte Sommermatten und Winter- bzw. Ganzjahresmatten mit großen Isolierleistungen zu kaufen gibt.

So schützen Campingmatten vor Kälte

Von aufblasbaren Unterlagen wird tatsächlich eine ganze Menge verlangt. Möglichst geringes Packmaß, wenig Gewicht, Widerstandsfähigkeit, hoher Komfort und natürlich Kälteresistenz. Letzteres darf getrost als ihre Hauptaufgabe bezeichnet werden, die sie in Zusammenarbeit mit dem Schlafsack erfüllen. Dessen Isolierleistung basiert jedoch auf dem Füllmaterial, das Luftmoleküle festhält. Das Problem: An seiner Unterseite kann sich kein Luftpolster als Isolierschicht aufbauen. An der Auflagefläche des Schlafsackes wird sage und schreibe 35-mal soviel Wärme abgegeben als im übrigen Bereich. Genau hier muss die luftgefüllte Matte rettend einspringen.

Wärmewiderstand

An sich würde die Physik dazu mit dem Wärmewiderstand (R-Wert) ein sehr brauchbares Maß zur  Verfügung stellen. Je höher der Widerstand, desto besser das Isolationsvermögen. Dabei gilt: Wärmewiderstand verhält sich direkt proportional zur Materialdicke. Sprich doppelt so dicke Matte, doppelt so hohe Isolation plus erhöhten Komfort quasi als Zusatznutzen. Aber es gibt noch einen „Trick“, wie sich der Wärmewiderstand abschätzen lässt. Und zwar, indem man sich den Schaumstoff im nicht aufgeblasenen Zustand näher anschaut. Ist er durch viele senkrechte  „Kanäle“ für leichtere Rollbarkeit unterbrochen, dann sinkt die Isolierleistung im Vergleich zu nicht perforierten Matten.

Kuschelfaktor

Je dicker die Matte, desto kuscheliger hat man es unterm Sternenhimmel. Ist der Luftanteil besonders hoch, wird’s allerdings beim Stellungswechsel schnell etwas schwabbelig. Modelle mit Schaummatte über der „Luftmatratze“ dämpfen die Verschiebung der Luftmassen. Seitlich erhöhte Luftkanäle wiederum erschweren den Kontakt mit der feuchten Zeltwand bzw. mit dem kalten Fußboden. Als nicht zu unterschätzendes Komfortkriterium erweist sich auch die rutschfeste Oberfläche. Fragt sich am Ende, welche Kriterien die Kaufentscheidung am meisten beeinflusst. Geringes Packmaß und wenig Gewicht, oder maximale Isolierleistung sowie kuscheliger Liegekomfort. Fest steht nur eines: Das muss jeder selbst entscheiden.
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