Ausrüstungstipp Wandern

Was ziehe ich zum Wandern an?

Wanderschuhe

Beginnen wir von unten nach oben. Was dürfen die Füße bei einem Wanderabenteuer tragen? Wir empfehlen einen stabilen Wander- oder Trekkingschuh, der Fuß und Knöchel Halt bieten. Eine wichtige Rolle kommt dabei der Sohle zu. Sie ist dafür verantwortlich, dass man auch im anspruchsvollen Gelände und auf vom Schnee noch feuchtem Untergrund nicht ins Rutschen kommt. Besonders zu empfehlen sind wasserdichte Schuhe, die auch bei Schneeresten oder Pfützen keine nassen Socken verursachen. Unser Beispielschuh (natürlich farblich abgestimmt) ist das Modell Monte der Marke High Colorado. Er verfügt über eine griffige Vibramsohle, ist wasserdicht und bietet durch seine Schnürung bis in den Zehenbereich einen besonders guten Halt. An der Spitze und an der Fersenkappe ist der Schuh zusätzlich verstärkt.

Wandersocken

Der bequemste Wanderschuh nützt nicht viel, wenn der Socke drückt. Also brauchen wir ergonomisch geformte Funktionssocken. Funktionssocken deshalb, weil man beim Berggehen durchaus einmal ins Schwitzen kommt, aber trotzdem nicht möchte, dass sich der Wanderschuh in ein Fußbad verwandelt. Also ist ein Material gefragt, das die Feuchtigkeit nach Außen transportiert und die Füße so trocken bleiben lässt. Unser Beispielprodukt, der Trekkingsocke HC Light, erfüllt zB diese Anforderung, ist an der Ferse und an der Fußspitze gepolstert und zeichnet sich durch ein geringes Gewicht aus.

Wanderhose

Eine Wanderhose darf eines keinesfalls: den Bergsteiger bei seiner Bewegung einschränken. Deshalb ist eine bequeme Hose gefragt, die aus einem angenehmen, bewegungsfreudigen Material besteht. Elastische, schnelltrocknende Materialien werden dabei von den Herstellern gerne eingesetzt. Gleichzeitig bietet die Hose Schutz vor Sträuchern etc. und vor der Sonne (UV-Schutz). Achten sollte man dabei auch auf das Vorhandensein von praktischen Taschen. Besonders praktisch ist auch eine Zipp-off Funktion, die aus der langen Hose dann, wenn das Wetter schon auf Sommer macht, kurzerhand eine dreiviertel oder eine kurze Hose macht. Am Bild ist das Trekkinghosen-Modell ZipOff CHUR zu sehen.

Zwiebelprinzip bei der Wander-Oberkörperbekleidung

Optimale Funktionalität erreicht man mit dem viel zitierten Zwiebellook, der es wirklich in sich hat: Beginnend bei der Unterwäsche aus schweißableitendem, atmungsaktivem Material, Shirts und Hemden gleicher Qualität in der mittleren Schicht und schließlich einer hochfunktionellen Außenschicht, die auch isoliert und Feuchtigkeit und Wind von außen abwehrt, setzt man so auf ein Gesamtsystem, das keine Hitze- und Nässestaus mehr zulässt.

Als First Layer sollte unbedingt ein Produkt aus atmungsaktivem und feuchtigkeitstransportierendem Material gewählt werden. Wer will schon ein nasses Shirt am Rücken kleben haben? Hochwertige Materialeigenschaften sind es, die die Ableitung von Schweiß nach außen möglich machen. Funktionsbekleidung ist atmungsaktiv und trocknet schnell und verhindert so effektiv das Auskühlen der Muskeln. Funktionsoberteile, die direkt auf der Haut getragen werden, sind auf ihre Hautverträglichkeit getestet und mit antibakteriellen Materialien verarbeitet, die der Ansiedlung von Bakterien entgegenwirken. Das Funktionshemd Montreux der Marke High Colorado ist unser Beispielprodukt – angenehm zu tragen und funktionell.
Darüber trägt man eine – vorzugsweise ebenfalls funktionelle – Isolierschicht zum Warmhalten. Im Frühling kann es gerade morgens noch empfindlich kühl sein, und auch mit steigender Höhe sinken beim Wandern die Temperaturen. Unser Beispiel für einen Second Layer ist die Fleecejacke Kufstein, die mit zwei seitlichen Zipptaschen und einer Brusttasche ausgestattet ist.
Softshell-Jacken überzeugen durch sehr robustes Außenmaterial sowie durch eine körpernahe aber nicht einengende Passform. Darüber hinaus garantieren Mehrlagenkonstruktionen, die den Schweiß aktiv nach außen leiten. Dennoch ist eines klar: Softshells sind keine Hardshells und daher nicht zu 100 Prozent wasserdicht. Bei starkem und andauerndem Regen stoßen Softshells an ihre Grenzen. Darüber hinaus wurden sie nicht für die Wärmespeicherung konzipiert. Dafür sind die anderen Bekleidungsschichten zuständig, wenngleich Softshells schon mal für die 2. Schicht etwas Wärme und für die dritte Schicht etwas Wasserresistenz miterledigen können.
 
Ganz im Sinne des Zwiebelprinzips ist darüber eine Funktionsjacke zu empfehlen. Sie ist dafür verantwortlich, Wind und Regen abzuhalten – am besten natürlich mit integrierter Kapuze – denn wer hat am Berg schon einen Regenschirm griffbereit? Auch hier sind Taschen gefragt. Das Beispielmodell Lugano verfügt über eine Wassersäule von 5.000 mm, verschweißte Nähte, eine verstellbare Kapuze sowie verstellbare Ärmelbündchen, diverse Taschen mit Zipp und ein Mesh-Innenfutter.

Wander-Kopfbedeckung

Je nach Wetter ist auch eine Kopfbedeckung empfehlenswert. Sie schützt den Kopf je nach Bedarf vor der Sonne oder vor Wind und Regen. Abegbildet ist das Modell Ballcap der Marke Columbia, das über ein Schweißband mit durch Schweiß aktivierte Omni Freeze ZERO Kühlung verfügt.

Wander-Rucksack

Ein praktischer Begleiter und bester Freund eines Wanderers ist der Wanderrucksack. Unser Beispielmodell, der Ruckack Khumbu Air der Marke High Colorado, verfügt über viele nützliche Details:
  • Vorgespannter Netzrücken: dadurch liegt nicht der gesamte Rucksack am Rücken auf, was den Vorteil hat, dass man am Rücken weniger schwitzt
  • Gepolsterter Schulter- und Hüftgurt sowie Brustgurt
  • Deckeltasche mit integrierter Regenhülle
  • Mesh-Seitentaschen, Vordertasche mit Zipp
  • Stockbefestigung
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