Alles über E-Bikes

Antworten auf zahlreiche Fragen zum Thema E-Bike

Was versteht man unter einem E-Bike?

Wenn wir hier von E-Bikes sprechen, dann meinen wir korrekterweise Pedelecs, also zulassungsfreie Pedal Electric Cycles. Grundsätzlich spricht man von einem E-Bike, wenn die Motorunterstützung nur beim Treten freigegeben wird.

Wie schnell kann ich mit einem E-Bike fahren?

Bei 25 km/h ist Schluss!

Die Unterstützung kann über eine Bedienkonsole in verschiedenen Modi und Level gewählt werden - meist bis zu einer Unterstützung von bis zu 300 % der eigenen Leistung. Damit sich das Antriebssystem eines E-Bikes perfekt auf die Fahrbelastung des Fahrers und somit die erforderliche Hilfskraft einstellen kann, berechnen drei Sensoren an der Hinterachse Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Drehmoment. Daraus ergibt sich die optimale motorische Unterstützung eines Elektrobikes.

Wird jedoch eine Geschwindigkeit von 25 km/h überschritten, schaltet sich der Motor des E-Bikes ab. Nun ist man auf die eigene Tretleistung angewiesen.

Fährt ein E-Bike auch, wenn ich nicht trete?


Nein, ein E-Bike unterstützt die eigene Tretleistung und fährt nicht, wenn man nicht selbst in die Pedale tritt.


Dabei kann man verschiedene Unterstützungsstufen wählen. Der E-Motor schießt auf Wunsch bis zu 300 % der eigenen Leistung zu. Hört man beim E-Bike auf zu treten, schaltet sich auch der Motor ab. Ebenso, wenn eine Geschwindigkeit von 25 km/h überschritten wird. Der Motor eines E-Bikes übernimmt also nicht die ganze Arbeit, sondern leistet nur eine gewisse Hilfestellung, die mit der eingesetzten Tretkraft korreliert.

Wie lange muss der Akku eines E-Bikes laden?

Je nach Akkuladezustand variiert auch die Ladezeit eines E-Bike-Akkus. Das Laden am Netz mit Ladegerät nimmt ca. drei bis vier Stunden in Anspruch. Je nach Akkuladezustand variiert auch die Ladezeit eines E-Bike-Akkus. Das Laden am Netz mit Ladegerät nimmt ca. drei bis vier Stunden in Anspruch.

Welchen Akku soll ich beim Kauf eines E-Bikes wählen?


Jede Akku-Technologie hat ihre Vor- und Nachteile. So etwa haben NiCd-Akkus gemeinsam mit Lithium-Ionen-Akkus den längsten Ladezyklus. Dafür kämpfen die NiCd-Akkus, aber auch die NiMh-Akkus, mit dem Memory- Effekt, also die Reduktion der Akkuleistung eines E-Bikes im Zeitverlauf. Letztere sind den NiCd-Akkus kapazitätsmäßig überlegen, aber anfällig für Selbstentladung. Den aktuellen Stand der Technik bei E-Bikes stellen moderne Lithium-Ionen-Akkus dar. Sie überzeugen mit einer ganzen Reihe von Vorteilen. Der Memory-Effekt spielt bei dieser Akkutechnologie keine Rolle. Außerdem verfügen sie über eine längere Lebensdauer als alle anderen Akkus. Einziger Nachteil: Lithium- Ionen-Akkus mit Phosphat sind etwas größer als vergleichbare Modelle.Jede Akku-Technologie hat ihre Vor- und Nachteile. So etwa haben NiCd-Akkus gemeinsam mit Lithium-Ionen-Akkus den längsten Ladezyklus. Dafür kämpfen die NiCd-Akkus, aber auch die NiMh-Akkus, mit dem Memory- Effekt, also die Reduktion der Akkuleistung eines E-Bikes im Zeitverlauf. Letztere sind den NiCd-Akkus kapazitätsmäßig überlegen, aber anfällig für Selbstentladung. Den aktuellen Stand der Technik bei E-Bikes stellen moderne Lithium-Ionen-Akkus dar. Sie überzeugen mit einer ganzen Reihe von Vorteilen. Der Memory-Effekt spielt bei dieser Akkutechnologie keine Rolle. Außerdem verfügen sie über eine längere Lebensdauer als alle anderen Akkus. Einziger Nachteil: Lithium- Ionen-Akkus mit Phosphat sind etwas größer als vergleichbare Modelle.

Wie weit kann ich mit einer Akkuladung fahren?

Aufgrund der verschiedenen Akkutypen bei E-Bikes lässt sich die Reichweite pauschal nur sehr schwer angeben. Drüber hinaus spielt es eine Rolle, wo man mit dem Elektrobike unterwegs ist. Auf einer geraden Strecke wird natürlich weniger Energie verbraucht als bei einer Bergfahrt. Auch das Gewicht des Fahrers nimmt Einfluss der Akkuleistung eines E-Bikes. Dennoch sollten heutzutage mit einer Aufladung 80 bis 120 Kilometer zu schaffen sein.

Sparen mit dem E-Bike

Mit E-Bikes lässt sich bares Geld sparen. Gerade bei den derzeit explodierenden Benzinpreisen lohnt sich der Griff zum Elektrobike. Positiver Nebeneffekt dabei: Man fördert auch seine Gesundheit.
 
Der Verbrauch eines E-Bikes legt ca. bei einer Kilowattstunde auf 50 Kilometer. Das entspricht in etwa der Energie des Durchlaufes einer Kaffeemaschine. Die Energie zum Zubereiten einer Kaffeetasse würde für zehn Kilometer Wegstrecke mit einem E-Bike entsprechen. Umsteigen lohnst sich also definitiv.

Wie kann ich meine Reichweite erhöhen?

Rekuperation - Energierückgewinnung beim E-Biken

Mit einem E-Bike spart man nicht nur Energie, man kann sie auch zurückgewinnen. Zumindest einen Teil davon. Das nennt sich Rekuperation. Bei gewissen E-Bikes lässt sich der Motor beim Bergabfahren als Generator einsetzten. Ein absolut begrüßenswerter Nebeneffekt für alle E-Bike-Fahrer, die sich beim Bergabfahren etwas unsicher fühlen bzw. ihrer Bremse auf Schotterwegen nicht zu 100 % vertrauen wollen: Die Motorbremse entsprechender E-Bikes dosiert und kontrolliert die Geschwindigkeit automatisch. Vor allem auf längeren Abfahrten eine tolle Sache. Durch die rückgewonnene Energie lässt sich die Reichweite eines E-Bikes um bis zu 15 % verlängern.

Weitere Tipps um mehr aus Ihrem Akku rauszuholen und die Reichweite zu erhöhen finden Sie in unseren Tipps "Fahrtechnik bei E-Bikes"

Wie schnell kann ich mit einem E-Bike fahren?


Laut österreichischer Straßenverkehrsordnung ist das E-Bike so lange ein Fahrrad, solange der Motor nicht mehr als 600 Watt Nennleistung aufweist und die Motorunterstützung beim Treten bei 25 km/h aufhört. Die meisten der bei uns angebotenen Bikes halten sich an eine EU-Richtlinie, die dem Motor nur eine Leistung von 250 Watt zugesteht. Mehr Power gibt’s in diesen Fällen nur über einen Bausatz. Darüber hinaus erlaubt der Gesetzgeber – im Gegensatz zur EU-Richtlinie über E-Bikes – auch eine Gasgriffregelung ohne Tretunterstützung. Natürlich gibt es auch schneller E-Bikes mit bis zu 45 km/h. Diese Elektrofahrräder müssen aber angemeldet werden und gelten als Kleinkraftfahrzeug.

Für wen sind E-Bikes geeignet?

Tatsache ist, dass aufgrund der rasanten Entwicklung E-Bikes für eine immer breitere Zielgruppe interessant werden. Aktuell hat sich das Strombike vom hilfsmotorisierten Seniorenfahrzeug zu einem absolut angesagten Trendfahrzeug für alle möglichen Bedürfnisse und Notwendigkeiten entwickelt. Auch jüngere Generationen schätzen inzwischen die Vorteile des unterstützten Radelns: zum Beispiel mehr Speed, mehr Reichweite und weniger Schweiß. Perfekt geeignet ist ein E-Bike auch für diejenigen Sportler, die mit leistungsstärkeren Partnern oder in einer Gruppe mit Leistungsunterschiede fahren und gleichzeitig mit ihnen oben anzukommen wünschen.

Welche Kategorien von E-Bikes gibt es?

Trekking E-Bikes
Typisch sind der stabile Rahmen,  die sportliche, aber trotzdem bequeme Sitzposition, der kräftige Gepäckträger und ein kräftiger Akku. Ideal also für gemütliche Überlandpartien, mit oder ohne schwerer Packtasche oder gar mit Kinder-Transporter hintendran. Der zusätzliche Schub aus dem Elektromotor gleicht Zusatz-gewichte aus oder macht lange Distanzen überhaupt erst bewältigbar. Weil die Trekking- und Touren-E-Bikes vor allem für die lange Distanz geschaffen sind, profitierten sie ganz besonders von der Weiterentwicklung der Akku-Technik. Im Gegensatz dazu braucht es für die bequeme und effiziente Elektromobilität in der Stadt etwas andere Qualitäten, wenngleich es natürlich bei Stadt- und Tourenräder immer wieder Überschneidungen bzw. Gemeinsamkeiten gibt.

City E-Bikes

Die Stadt ist der Ort der bunten Gegensätze. Dementsprechend versuchen hier E-Bikes verschiedenste Geschmäcker zu bedienen und dabei zunehmend auch jüngere Zielgruppen anzusprechen. Da wäre zunächst einmal der konventionelle Tiefeinsteiger. Optische vielleicht nicht gerade das spektakulärste Bike, bietet es dafür aber großen Komfort. Zum einen durch den bequemen Einstieg, zum anderen durch die oft eingebaute Rücktrittbremse. Aber auch die schon erwähnten Falt-E-Bikes sind eine Nummer für sich. Problemlos lassen sich die klappbaren E-Bikes in öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren und passen in jeden Kofferraum. Ganz anders sehen E-Bikes aus, mit denen man bergwärts radelt.

E-Mountainbikes
Noch vor nicht allzu langer Zeit winkten viele Mountainbiker entschieden ab angesichts eines Moutainbikes mit Stromunterstützung. "Unsportlich, schwer und ohnehin nur etwas für alte Leute." Das schaut heute ganz anders aus. Denn inzwischen erkennen auch immer mehr ambitionierte Biker die Vorteile von E-Mountainbikes. Zum Beispiel den Ausgleich von Leistungsunterschieden beim Radeln in der Gruppe. Oder das Erreichen wirklich anspruchsvoller Ziele. Eine halbe Kurbelumdrehung kann genügen, damit der Motor idealerweise ganz ohne Ruckeln kräftig anschiebt. So verlieren steile Rampen gänzlich ihren Schrecken, lange Anstiege nimmt der E-MTB-Fahrer mit einem entspannten Lächeln. Klar, treten muss man. Darüber hinaus setzt man auf Rekuperation. Das heißt, beim Abfahren lässt sich der Motor als Generator einsetzen. Gerade auf Schotter ist diese "Motorbremse" eine feine Sache. Die Geschwindigkeit lässt sich damit insbesondere auf längeren Abfahrten dosieren, effektiv kontrollieren und der Akku wird dabei noch aufgeladen. Der Effekt: bis zu 15 % mehr Reichweite. Mountainbikes mit Elektrounterstützung sind also auch für anspruchsvolle Biker zumindest eine echte Zweitrad-Option.

Mittelmotor oder Hinterrad-Nabenmotor: Welches Antriebssystem soll ich wählen?

Der Mittelmotor macht das Rennen
Ein Blick auf die aktuellsten Kollektionen zeigt, dass der Mittelmotor im Vergleich zum Hinterrad-Nabenmotor gerade das Rennen macht.

Vorteile eines Mittelmotors:
•    Nur der Mittelmotor ermöglicht relativ konstante Tretunterstützung bei gleichzeitig neutralem Fahrverhalten und maximalem Sicherheitsgefühl.
•    Durch seien Zentrale Lage am Bike bietet er eine perfekte Masseverteilung, was vor allem im Gelände, und hier in erster Linie bei Fullys, von zentraler Bedeutung ist.
•    Aufgrund der kürzeren Kabellänge ist der Mittelmotor weniger störanfällig
•    das Hinterrad kann bei einer Panne wie bei einem „normalen“ Bike gewechselt werde
•    die Effizienz eines Mittelmotors ist höher, wodurch bei mehr Power weniger Strom verbraucht wird.

Erhaltung der Garantie: warum soll ich mein E-Bike beim Fachhändler warten lassen?

Ein E-Bike ist nicht nur ein Fahrrad. sondern auch eine Maschine und wie jede andere Maschine muss es entsprechend gewartet werden.

Die Garantie eines E-Bikes hängt bei den meisten Herstellern mit der richtigen Wartung zusammen und gilt nur wenn das E-Bike in bestimmten Intervallen von vom Hersteller zertifizierten Experten einem Service unterzogen wird
.

Weitere Vorteile durch einen E-Bike Service beim Fahhändler:
  • Langlebigkeit: eine korrekt gewartetes E-Bike, das regelmäßig vom geprüften Händler überprüft wird, bleibt Ihnen länger in gutem Zustand erhalten
  • Sicherheit: um die sichere Funktion eines E-Bike Motors und Akkus zu gewährleisten muss man es regelmäßigen dem Fachmann für einen geprüften Service übergeben
  • Know-How: Zertifizierte Fachhändler verfügen über die nötigen Diagnoses-Tools, um Fehlfunktionen auf den Grund zu gehen und sie zu beheben.
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