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Sport News


31.07.2010 21:56
Weltmeisterin Ennis holte Gold im EM-Siebenkampf

Barcelona (APA) - Bei der Leichtathletik-EM in Barcelona standen heute zahlreiche Entscheidungen an. Unter anderem im Siebenkampf, den die britische Weltmeisterin Jessica Ennis für sich entschied. Mo Farah holte nach Gold über 10.000 auch den Titel über 5.000 Meter. Den Hürdensprint der Damen gewann die Türkin Nevin Yanit, während die Niederösterreicherin Victoria Schreibeis im Halbfinale scheiterte.

Die 31-jährige klassierte sich in ihrem Lauf bei 1,9 Meter pro Sekunde Gegenwind in 13,41 Sekunden an siebenter Stelle und wurde Gesamt-14. "Ziel war das Halbfinale, also bin ich auch zufrieden, aber ich wünschte, mir wäre der Lauf heute besser gelungen", sagte Schreibeis nach dem Lauf. Die Siegerzeit von Nevin Yanit betrug 12,63 Sekunden. Auf den Plätzen landeten die Irin Derval O'Rourke (12,65) und Carolin Nytra aus Deutschland (12,68).

Am Vormittag war der Diskuswerfer Gerhard Mayer in der Qualifikation für das Finale der Top-12 gescheitert. Der Niederösterreicher brachte es im besten Versuch auf 60,76 Meter und belegte unter 32 Teilnehmern Rang 15. Dem 30-Jährigen fehlten 1,21 m auf den Endkampf.

Jessica Ennis sicherte sich nach dem Weltmeistertitel im Vorjahr nun auch EM-Gold im Siebenkampf. Mit 6823 Punkten ließ sie die ukrainische Olympiasiegerin Natalija Dobrynska (6778) hinter sich. Dritte wurde die Deutsche Jennifer Oeser (6683). Zum Doppel-Titelträger machte sich der Brite Mo Farah, der nach seinem Sieg über die 10.000 Meter auch auf der 5.000-Meter-Distanz nicht zu schlagen war. Er setzte sich in 13:31,18 Minuten vor dem Spanier Jesus Espana und Hayle Ibrahimow aus Aserbaidschan durch. Renaud Lavillenie gewann als erster Franzose in der 76-jährigen EM-Geschichte Gold im Stabhochsprung. Der 23-Jährige überquerte 5,85 Meter und siegte vor dem Ukrainer Maxim Mazuryk (5,80). Bronze ging an den Polen Przemyslaw Czerwinski (5,75).

Die Französin Myriam Soumare gewann den Titel im 200-Meter-Lauf in 22,32 Sekunden. Über 800 Meter setzte sich der Pole Marcin Lewandowski in 1:47,07 Sekunden durch. Einen britischen Doppel-Erfolg gab es über 400 Meter Hürden durch David Greene (48,12 Sekunden) und Rhys Williams (48,96). Den Marathon der Frauen gewann mit Zivile Balciunaite erstmals eine Litauerin in 2:31:14 Stunden. Im Dreisprung der Damen siegte die Ukrainerin Olga Saladuha (14,81 m). Speerwurf-Gold der Herren ging an den Norweger Andreas Thorkildsen (88,37 m).



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