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Sport News


31.07.2010 18:06
"Doppel-Pole" für Red Bulls im Ungarn-GP

Mogyorod (APA) - Red Bull Racing hat der Konkurrenz den Auspuff gezeigt wie noch nie. Sebastian Vettel fuhr am Samstag im Qualifying für den Formel-1-Grand-Prix von Ungarn mit 1:18,773 Minuten souverän auf seine 7. Saison-Pole. Als einziger halbwegs mithalten konnte sein drei Zehntel zurückliegender Teamkollege Mark Webber, Fernando Alonso im Ferrari war als Dritter hingegen bereits über 1,2 Sekunden zurück.

11 von bisher 12 Qualifikationen hat Red Bull in diesem Jahr gewonnen und liegt nach 11 von 19 Saisonrennen trotzdem sowohl in der Fahrer- als auch in der Konstrukteurs-WM hinter McLaren. Während die Engländer in der Qualifikation über die Plätze fünf (Lewis Hamilton) und elf (Jenson Button: "Red Bull ist hier unmöglich zu schlagen") nicht hinauskamen, aber auf ihre deutlich besser Renn-Performance hoffen dürfen, haben Vettel und Webber bisher am Renntag viele Chancen liegen gelassen. "Samstag-Weltmeister" Vettel hat gar erst eine seiner davor sechs Poles auch in einen Sieg umgemünzt.

Nach seiner Fabelrunde und der vierten Quali-Bestzeit in Folge gab sich der 23-jährige Deutsche aber zuversichtlich, dass es am Sonntag (14.00 MESZ) auf dem Hungaroring endlich klappen könnte mit dem dritten Saisonsieg - vorausgesetzt dem Vizeweltmeister gelingt ein besserer Start als zuletzt in Silverstone und Hockenheim.

"Bisher lief das ganze Wochenende wie geschmiert. Ich stehe diesmal auf der sauberen Seite, die Vorzeichen sind also gut und wir können ruhig schlafen", gab sich Vettel aber glücklich. "Hier gibt es eine Porzellan-Trophäe, die mir noch fehlt, die größte will ich endlich mitnehmen", sagte der Deutsche. Ein Sieg wäre für Vettel auch enorm wichtig im Stallduell mit Webber ("Ich war heute nicht schnell genug"), der schon drei Saisonsiege herausgefahren hat und in der Fahrer-WM punktegleich mit dem Deutschen auf Platz drei liegt.

Ein weiteres Desaster erlebte Michael Schumacher. Während Nico Rosberg auf Startplatz sechs fuhr, kam der 41-jährige Altmeister im zweiten Mercedes über Platz 14 nicht hinaus. Sauber-Pilot Kamui Kobayashi wurde nach dem Qualifying um fünf Plätze nach hinten versetzt auf den 23. Startplatz. Der Japaner hatte sein Auto nicht abwiegen lassen.



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